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Junge Männer sollen Steine auf Autos geworfen haben

Nürnberg  

Junge Männer sollen Steine auf Autos geworfen haben

17.07.2018, 15:20 Uhr | dpa

Junge Männer sollen Steine auf Autos geworfen haben. Polizei mit Blaulicht

Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Zwei junge Männer im Alter von 16 und 19 Jahren sollen zahlreiche große Steine und Holzpaletten auf fahrende Autos, Lastwagen und einen Zug im Raum Erlangen geworfen haben. Gegen die Verdächtigen wurde Haftbefehl werden versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erlassen sowie wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßen- und Bahnverkehr. Motiv für die Taten in der Nacht zum 9. Mai an den Autobahnen 3 und 73 sowie am Bahnhof Eltersdorf seien wohl eine "gewisse Langeweile" und ein "Kick" gewesen, den sie gesucht hätten, sagte Kriminaloberrat Heinz Hanisch am Dienstag in Nürnberg. Er leitete die Ermittlungen in dem Fall.

An vier Tatorten sollen die Verdächtigen 20 mal 20 Zentimeter große Pflastersteine und Paletten von Brücken auf fünf Lastwagen, vier Pkw sowie eine Regionalbahn geworfen haben. Zwei Steine durchschlugen die Windschutzscheiben von Fahrzeugen. Dabei wurde der 24 Jahre alte Beifahrer in einem Laster verletzt. "Wenige Zentimeter weiter und der Beifahrer wäre tot gewesen. Er hat nur durch großes Glück überlebt", sagte Polizeipräsident Roman Fertinger.

Die Verdächtigen aus dem Landkreis Erlangen-Höchststadt haben die Taten zugegeben. Die 28-köpfige Ermittlungsgruppe war den zunächst unbekannten Tätern unter anderem mit Videoaufzeichnungen von Kameras in der Nähe der Tatorte sowie mit Befragungen auf die Schliche gekommen. Auch sogenannte Profiler aus München waren im Einsatz.

Die Verdächtigen sollen auch für Einbrüche in Gartenhäuser sowie für eine Brandstiftung in einer ehemaligen Düngemittelfabrik verantwortlich sein. Für den 16-Jährigen kommt nach Jugendstrafrecht eine Höchststrafe von zehn Jahren in Betracht. Bei dem Älteren muss noch geklärt werden, ob für ihn Jugend- oder Erwachsenenrecht gilt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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