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Mit "Catapult Air" nach Sylt: Satire mit ernstem Hintergrund

Sylt  

Mit "Catapult Air" nach Sylt: Satire mit ernstem Hintergrund

24.07.2018, 11:28 Uhr | dpa

Mit "Catapult Air" nach Sylt: Satire mit ernstem Hintergrund. Syltstrecke

Ein Zug der DB Regio fährt über den Hindenburgdamm zwischen Sylt und Niebüll. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Ein Mann steigt aus der Nordsee, einen Koffer in der Hand. Am Strand wird er begrüßt mit den Worten "Hatten Sie einen guten Flug, Herr Meyer?". Angereist ist "Herr Meyer" mit der natürlich fiktiven "Catapult Air", die ihre Gäste angeblich "im hohen Bogen" nach Sylt befördert. Sie landen wie "Herr Meyer" im Wasser oder an Land auf einem großen roten Luftkissen - wenn das denn klappt. "Wir sind schnell, wir sind zuverlässig und wir sind pünktlich", sagt ein Mann von "Catapult Air" in dem knapp dreiminütigen Videoclip, mit dem Sylt Marketing augenzwinkernd auf ein Dauerärgernis aufmerksam macht.

Die Satire hat einen ernsten Hintergrund: Urlauber und Pendler leiden seit langem unter Zugausfällen und ständigen Verspätungen im Bahnverkehr nach Sylt. Es gibt technische Probleme an Zügen und Gleisen - und die Strecke von Niebüll am Festland bis Westerland auf Sylt ist nur eingleisig.

"Wir müssen dem Bundesverkehrsministerium verdeutlichen, dass der eingleisige Engpass nicht nur den hier lebenden und arbeitenden Menschen schadet, sondern auch den jährlich knapp eine Million anreisenden Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet" sagte der Geschäftsführer von Sylt Marketing, Moritz Luft, am Dienstag zu dem Kurzfilm, mit dem ein zweites Gleis für die Bahnstrecke gefordert wird. Immer wieder gerate der Verkehr ins Stocken und phasenweise sogar zum Erliegen, heißt es zum Abschluss. "Allein im Mai und Juni sind über 150 Züge ausgefallen. Die Pünktlichkeit der Personenzüge bei Ankunft auf Sylt lag bei unter 40 %."

"Catapult Air" gibt seinen Reisenden vor dem Start zum Katapult-Flug vom Deich übrigens noch einen wichtigen Tipp mit auf den Weg: "Die Möwen, die Ihnen unterwegs begegnen, bitte nicht füttern!".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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