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Nationaltheater: Gemeinderat beschließt Generalsanierung

Mannheim  

Nationaltheater: Gemeinderat beschließt Generalsanierung

24.07.2018, 20:47 Uhr | dpa

Nationaltheater: Gemeinderat beschließt Generalsanierung. Mannheimer Nationaltheater

Blick auf den Eingangsbereich des Nationaltheaters. Foto: Uwe Anspach/Archiv (Quelle: dpa)

Der Mannheimer Gemeinderat hat am Dienstagabend die Generalsanierung des Nationaltheaters für 200 Millionen Euro beschlossen. Damit machte er den Weg frei für weitere Schritte, wie ein Finanzierungskonzept und Vorbereitungen für eine Baugenehmigung. Für Irritationen hatte im Vorfeld die zögerliche Haltung des Landes in der Finanzierungsfrage gesorgt. "Ich gehe davon aus, dass sich das Land - wie angekündigt - ebenso engagiert, damit wir in der Lage sind, mit dem Nationaltheater einen gemeinsamen Ort für eine diverse Stadtgesellschaft zu erhalten", sagte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) vor dem Gemeinderat.

Der Bund und die Stadt Mannheim steuern zu den Kosten der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes und den 40 Millionen Euro für Ersatzspielstätten jeweils 80 Millionen Euro bei. Sie verlangen dieselbe Summe vom Land. Die Landesregierung hatte zwar finanzielles Engagement zugesagt, dieses aber nicht beziffert.

Die Regierungsfraktionen von Grünen und CDU zögern noch. CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart will sich am kommenden Samstag ein Bild vom Zustand des in den 1950er Jahren gebauten Vierspartenhauses machen. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz sagte Unterstützung zu, nannte aber keine Zahlen. Mit Schwarz hat SPD-Mann Kurz nach eigenen Angaben bereits gesprochen, mit Reinhart will er das noch tun. "Wenn man nicht spricht, kann man auch nichts bewegen." Bislang war zu hören, das Land gebe nicht mehr als 40 Millionen Euro dazu.

Oberbürgermeister Kurz pochte angesichts sozialpolitischer Herausforderungen auf Ausgabendisziplin bei der Sanierung. Die Akzeptanz für das Projekt könne andernfalls schwinden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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