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Studie sieht Kreisgebietsreformen in Nachbarländern kritisch

Dresden  

Studie sieht Kreisgebietsreformen in Nachbarländern kritisch

25.07.2018, 13:23 Uhr | dpa

Die vor zehn Jahren erfolgte Zusammenlegung von Landkreisen in Brandenburgs Nachbarland Sachsen hat laut einer Studie mittelfristig weder Einsparungen noch eine gemeinsame Identität hervorgebracht. Auch für die Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt 2007 sei kein finanzieller Vorteil, dafür aber ein Rückgang der Wahlbeteiligung bei Kreistagswahlen nachweisbar. Zu dieser Einschätzung kommen das Ifo Institut Dresden und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim. Zu den Jubiläen der Reformen komme vielerorts nur wenig Feierlaune auf, hieß es.

"Kreisgebietsreformen werden zum Auslaufmodell", bilanzierte Studienleiter Felix Rösel. "Der enorme Protest in Brandenburg und Thüringen gegen die dort geplanten Kreiszusammenlegungen zeigt, dass die Menschen in überschaubaren und bürgernahen Strukturen leben möchten." In Brandenburg und Thüringen wurden Ende 2017 Pläne zur Schaffung größerer Kreisstrukturen aufgegeben oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Gegenwärtig würden nur noch in Rheinland-Pfalz Kreiszusammenlegungen diskutiert, hieß es.

Am 1. August 2008 fusionierten 29 sächsische Landkreise und kreisfreie Städte zu 13 neuen Verwaltungen. Gut ein Jahr zuvor veränderte Sachsen-Anhalt seine Kreisstruktur: 24 frühere Landkreise wurden zu 14 neuen und größeren Verwaltungseinheiten zusammengefasst.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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