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Landvolk rechnet mit Dürre-Schäden im Milliardenbereich

Hannover  

Landvolk rechnet mit Dürre-Schäden im Milliardenbereich

25.07.2018, 16:17 Uhr | dpa

Landvolk rechnet mit Dürre-Schäden im Milliardenbereich. Die Sonne steht hinter einem Feld mit Weizen

Die Sonne steht hinter einem Feld mit Weizen. Foto: Sebastian Gollnow (Quelle: dpa)

Als Folge der großen Dürre in diesem Sommer rechnet das Landvolk Niedersachsen mit Verlusten für die Landwirtschaft im Milliardenbereich. Laut Statistik lag der Produktionswert pflanzlicher Erzeugung in Niedersachsen für das Jahr 2015 bei rund 4,4 Milliarden Euro. "Wir haben allein beim Getreide Einbußen von 25 bis 30 Prozent", sagte Landvolk-Sprecherin Gabi von der Brelie am Mittwoch zu einer Meldung des NDR.

Daher rechnet das Landvolk mit Einbußen von rund einer Milliarde Euro beim Produktionswert. "Der gesamte tierische Bereich ist da noch nicht drin", sagte von der Brelie. Tierhalter müssten mit höheren Futterkosten rechnen. "Das ist ein beträchtlicher Schaden, der der Landwirtschaft droht", betonte von der Brelie.

Am kommenden Dienstag treffen sich Vertreter von Bund und Ländern, um über die Folgen der Dürre für die Bauern zu beraten. Eine Besprechung der Abteilungsleiter des Bundes und der Länder "mit dem Ziel einer Bestandsaufnahme der diesjährigen Witterungsschäden" werde am 31. Juli in Berlin stattfinden, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Über alle weiteren Schritte werde im Anschluss entschieden.

Dem Bauernverband zufolge zeichnen sich schon jetzt in Teilen des Landes große Ernteausfälle ab, weil etwa Getreide und Gras nicht ausreichend wachsen. Auch Tierfutter droht deswegen knapp zu werden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert einen Agrargipfel mit der Ernährungsbranche, um höhere Preise für die Bauern zu vereinbaren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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