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Daimler plant in Deutschland zwei weitere Batteriefabriken

Sindelfingen  

Daimler plant in Deutschland zwei weitere Batteriefabriken

25.07.2018, 17:17 Uhr | dpa

Daimler plant in Deutschland zwei weitere Batteriefabriken. Daimler AG - Inschrift

Die Inschrift "Daimler" an einer Wand während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv (Quelle: dpa)

Der Autobauer Daimler will an den Standorten Sindelfingen und Untertürkheim zwei zusätzliche Batteriefabriken bauen. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte, sollen die Bauarbeiten in der nächsten Dekade beginnen. Das Werk Untertürkheim soll zusätzlich zur geplanten Batterieproduktion im Werkteil Brühl auch eine Fabrik im Werkteil Hedelfingen erhalten; damit würde sich die ursprünglich geplante Kapazität am Standort vervierfachen. Beide Fabriken sollen je einen zweistelligen Millionenbetrag kosten, hieß es.

Inklusive der zwei jetzt angekündigten Fabriken würde die Batterie-Produktion von Daimler so auf weltweit acht Fabriken wachsen. Im sächsischen Kamenz läuft die Batterieproduktion seit 2012, derzeit entsteht dort eine zweite Fabrik. Zudem bauen Daimler und der chinesische Hersteller BAIC eine lokale Batterieproduktion in Peking. Auch für das Mercedes-Benz-Werk in Tuscaloosa (USA) ist eine Batteriefabrik geplant, ebenso wie in Bangkok.

"Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung unserer Elektrooffensive und bauen unseren globalen Batterie-Produktionsverbund konsequent aus", sagte Bereichsvorstand Markus Schäfer. "Mit der Batterieproduktion in Sindelfingen und Untertürkheim bringen wir Hightech-Technologien in unsere Werke." Der Ausbau unterstreiche die schnelle und notwendige Transformation in Richtung Elektromobilität.

Der Markt für E-Autos wächst rasant - und mit ihm der Bedarf an Batterien. Erst vor zwei Wochen gab der chinesische Konzern CATL bekannt, dass in Thüringen eine der europaweit größten Fabriken für Batteriezellen entstehen wird. Bis 2022 sollen dafür 240 Millionen Euro investiert werden. Kunden gibt es bereits - so will BMW bei CATL Batteriezellen im Wert von vier Milliarden Euro kaufen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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