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Gasflaschen an Bord: Gefahrgutlaster kippt auf Autobahn um

Schmölln  

Gasflaschen an Bord: Gefahrgutlaster kippt auf Autobahn um

27.07.2018, 12:09 Uhr | dpa

Gasflaschen an Bord: Gefahrgutlaster kippt auf Autobahn um. Feuerwehr Blaulicht

Ein leuchtendes LED-Blaulicht der Feuerwehr. Foto: Stephan Jansen/Archiv (Quelle: dpa)

Nach einem schweren Unfall mit einem Gefahrguttransporter musste die Autobahn A4 (Eisenach-Dresden) bei Schmölln am Freitag stundenlang gesperrt werden. Der Lastwagen aus Rheinland-Pfalz, der mit etwa 200 Gasflaschen beladen war, sei von der Fahrbahn abgekommen und nach Gegenlenken des Fahrers umgekippt, berichtete die Thüringer Autobahnpolizei.

Der 24 Jahre alte Fahrer wurde eingeklemmt und war zunächst nicht ansprechbar. Er wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Gera geflogen. Die Autobahn war von etwa 10.45 Uhr an dicht. Die Polizei leitete den Verkehr um.

Weil Gras und trockene Pflanzen auf dem Mittelstreifen in Brand gerieten, ging die Polizei zunächst von Explosionsgefahr aus. Schließlich stellte sich heraus, dass der Laster Flaschen mit Helium und Kohlendioxid geladen hatte. Danach hob die Polizei die Warnung, die Flaschen könnten explodieren, auf. Ein Teil der Flaschen lag auf der Fahrbahn.

Der Brand des Mittelstreifens sei schnell gelöscht worden, sagte ein Polizeisprecher. "Der Laster hat nicht gebrannt." Auf dem Weg zu dem Einsatz auf der Autobahn gab es einen Unfall mit einem Feuerwehrauto, wie die Polizei berichtete. Drei Feuerwehrleute seien dabei leicht verletzt worden.

Am Freitagnachmittag konnte mit der Bergung des Lkw begonnen werden. Fachleute sortierten die Gasflaschen, um defekte Flaschen, die aufgehen könnten, auszusondern. Die Polizei konnte zunächst keine Prognose abgeben, wie lange die Autobahn in beiden Richtungen gesperrt bleiben muss. Der entstandene Sachschaden wurde vorläufig auf 95 000 Euro geschätzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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