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Fünf Suizide von Asylbewerbern im Südwesten

Stuttgart  

Fünf Suizide von Asylbewerbern im Südwesten

28.07.2018, 09:12 Uhr | dpa

Mindestens fünf Asylbewerber haben sich in Baden-Württemberg in den vergangenen beiden Jahren das Leben genommen. Dies geht aus einer in Stuttgart veröffentlichten Antwort des Innenministeriums auf eine Landtagsanfrage der Grünen-Fraktion hervor. Das Ministerium wies darauf hin, dass Suizide nicht systematisch erfasst werden. Außerdem gab es demnach in den Jahren 2016 und 2017 35 Versuche von Flüchtlingen, sich das Leben zu nehmen.

Die Gründe für die Selbsttötungen sind unterschiedlich. Ein kausaler Zusammenhang zwischen ihnen oder den Suizidversuchen und abgelehnten Asylbescheiden sei aus den vorliegenden Daten nicht verifizierbar. Bei drei Suizidfällen könnte ein Bezug zu einem Ablehnungsbescheid gesehen werden, wobei auch weitere gesundheitliche Faktoren zumindest mit ausschlaggebend gewesen sein dürften. Drei Versuche der Selbsttötung stehen laut Mitteilung zumindest in engem zeitlichen Zusammenhang mit einem negativem Votum der Asylbehörde.

Erst vor kurzem hatte sich in Göppingen ein Asylbewerber mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Er überlebte schwer verletzt. Hintergrund war sein abgelehnter Asylantrag.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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