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Ministerin: Alle müssen bei Hochwasservorsorge mitmachen

Mainz  

Ministerin: Alle müssen bei Hochwasservorsorge mitmachen

29.07.2018, 10:42 Uhr | dpa

Ministerin: Alle müssen bei Hochwasservorsorge mitmachen. Hochwassermarke von 2014 an einer Steinwand

Die Hochwassermarke von 2014 zeigt in Alsenz-Obermoschel den Höchststand der Flut an einem alten Gebäude an. Foto: Andreas Arnold (Quelle: dpa)

Die Vorsorge vor Hochwasser ist nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) eine Aufgabe für alle, die noch Anstrengungen erfordert. "Viele Bürgerinnen und Bürger haben hier ein großes Bewusstsein", sagte Höfken der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Von der Bundesregierung forderte sie jedoch mehr Einsatz: "Ich denke eher, dass in der Bundesregierung oder auch international der letzte Groschen noch nicht gefallen ist. So sind eine Energie- und Wärmewende eine elementare Voraussetzung zum Erreichen unserer Klimaziele." Starker Regen hatte seit Mai in einigen Regionen große Schäden verursacht.

Die Grünen-Politikerin appellierte an die Gemeinden und Städte, sich vor Hochwasser zu schützen. "Alle sind aufgerufen, mitzuwirken und jeder ist verpflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen", mahnte Höfken. "Dabei unterstützen wir natürlich, zum Beispiel mit der Förderung der Erstellung eines kommunalen Hochwasserschutzkonzeptes." Das Land stellt hierfür 18 Millionen Euro bereit und fördert 90 Prozent. "Je mehr Kommunen das Angebot annehmen, umso besser."

Die Ministerin sieht Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg bei der Vorsorge - "allerdings nicht ohne Widerstände", räumte Höfken ein. "Trotzdem: Es gibt viele Vorzeigekommunen, die in Windenergie investiert habe. Es gibt Menschen, die ihre Ernährung umstellen, mehr Bus oder Fahrrad fahren, plastikfrei einkaufen und versuchen, Wasser- und Heizkosten zu verringern. Hier hilft jeder und jede kleinste Aktion, unser Klima zu schützen." Sie rief die Bürger auf, eine Versicherung gegen Elementarschäden abzuschließen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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