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Hessens Bauern haben mit Hitzewelle zu kämpfen

Friedrichsdorf  

Hessens Bauern haben mit Hitzewelle zu kämpfen

30.07.2018, 12:03 Uhr | dpa

Hessens Bauern haben mit Hitzewelle zu kämpfen. Auf einem Feld wird Raps geerntet

Auf einem Feld wird Raps geerntet. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv (Quelle: dpa)

Angesichts der anhaltenden Dürre ist der Hessische Bauernverband besorgt über drohende Ernte-Einbußen. Die Trockenheit aufgrund von Sommerhitze und fehlendem Regen führe zu geringeren Erträgen, sagte Verbandssprecher Bernd Weber auf Montag auf Anfrage. Bei Winterweizen und Wintergerste sei im Vergleich zu einem Durchschnittsjahr ein Minus von 10 bis 30 Prozent zu erwarten. Winterweizen ist die wichtigste Getreideart in Hessen, sie macht mehr als die Hälfte der Getreideanbaufläche von 288 200 Hektar aus. Auch beim Raps müsse mit Einbußen von bis zu 40 Prozent gerechnet werden.

Der Deutsche Bauernverband befürchtet, dass die Dürre viele Landwirte ohne rasche Hilfe in Existenznöte treiben könnte. Präsident Joachim Rukwied appellierte vor Beratungen über die Folgen der Ernteeinbußen in dieser Woche an die Politik, betroffene Betriebe finanziell zu unterstützen. "Eine Milliarde Euro wäre wünschenswert, um die Ausfälle auszugleichen", sagte er der Funke-Mediengruppe. Betriebe, deren Erträge um mehr als 30 Prozent unter dem Schnitt der letzten Jahre liegen, müssten direkte Hilfen erhalten. Am Dienstag wollen Vertreter von Bund und Ländern über Konsequenzen der Hitze sprechen.

Der Hessische Bauernverband sagte, dass im Bundesland die Situation nicht so dramatisch sei wie im Norden und Osten Deutschlands. "Wir wollen zwar kein Horrorszenario an die Wand malen. Aber gebietsweise leiden die Felder auch in Hessen stark unter Wassermangel", so Weber. Die Sommerhitze habe dazu geführt, dass die Ernte von Winterweizen früher beendet sei. Eine Ernte-Bilanz liege Ende August vor.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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