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14 Ertrunkene im Rhein: mehrere vermisste Schwimmer gefunden

Boppard  

14 Ertrunkene im Rhein: mehrere vermisste Schwimmer gefunden

31.07.2018, 12:31 Uhr | dpa

14 Ertrunkene im Rhein: mehrere vermisste Schwimmer gefunden. Polizeiabsperrband

Absperrband der Polizei. Foto: Bodo Marks/Archiv (Quelle: dpa)

Im Rhein sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Polizei 14 Menschen ertrunken. Im gesamten Vorjahr waren es 22 Menschen gewesen, wie die DLRG am Dienstag im niedersächsischen Bad Nenndorf mitteilte. In allen Flüssen oder Seen waren es 2018 nach DLRG-Angaben bislang 280 Menschen, 38 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Im rheinland-pfälzischen Abschnitt des Rheins starb laut DLRG in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres ein Mensch. Im gesamten Vorjahr waren es drei Tote gewesen. Zu den DLRG-Zahlen kam am Samstag nach Polizeiangaben noch eine tote Person bei Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis) hinzu. Ob es sich um den seit Donnerstag vermissten Schwimmer aus dem Rhein bei Bingen handelt, war zunächst unklar. Die Wasserleiche müsse zunächst untersucht und identifiziert werden. Auch die Identität des Binger Schwimmers sei weiter unklar.

In der Mosel in Trier wurde derweil der seit Sonntag vermisste Schwimmer tot gefunden. Der Leichnam des 19-Jährigen sei am Dienstagnachmittag geborgen worden, teilte die Polizei mit. Ein Schiffsführer hatte den Körper im Wasser entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, die den Leichnam aus der Mosel holte. Ermittlungen der Polizei bestätigten die Identität des Toten. Mit einem Freund hatte der 19-Jährige am Sonntag die Mosel durchschwimmen wollen, als ihn die Kräfte verließen und er unterging. Trotz einem Echolot, Tauchern, drei Booten und einer Drohne war die Suche nach dem jungen Mann zunächst erfolglos geblieben.

Der in einem Weiher in Wincheringen (Landkreis Trier-Saarburg) nahe der luxemburgischen Grenze gefundene Mann starb eines natürlichen Todes. Wahrscheinlich versagte laut Polizei das Herz des 48-Jährigen. Fremdeinwirkung könne nach der Obduktion des Leichnams ausgeschlossen werden. Ein Spaziergänger hatte den leblosen Körper des Mannes am vergangenen Donnerstag im Wasser gefunden.

Die in einem Badesee in Neuhofen (Rhein-Pfalz-Kreis) gefundene tote Frau aus Speyer erlag einem Herzversagen. Ihr Herz sei vorgeschädigt gewesen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die 54-Jährige war seit dem 15. Juli vermisst worden, die Leiche war am vergangenen Mittwoch im Badesee "Steinerne Brücke" von Polizeitauchern aus 13 Metern Tiefe geborgen worden. Ihre Identität hatte die Polizei anhand von Fotos schon am Donnerstag klären können.

In Leimersheim (Kreis Germersheim) bargen Einsatzkräfte bereits am Montagabend bei der Suche nach einer vermissten Frau eine Leiche aus einem Baggersee. Noch sind die Todesumstände nach Polizeiangaben unklar. Am vergangenen Samstag hatte ein Mann aus Leimersheim seine 58-jährige Frau als vermisst gemeldet. Die Ermittler vermuteten die Frau in der Nähe des Baggersees und suchten das Gebiet seitdem mit einem Großaufgebot ab. Ob es sich bei der nun gefunden Leiche um die Vermisste handelt, war zunächst unklar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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