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Greetsiel: Brassen verenden im salzigen Hafenwasser

Krummhörn  

Greetsiel: Brassen verenden im salzigen Hafenwasser

01.08.2018, 11:46 Uhr | dpa

Als Folge der Hitze sind im ostfriesischen Fischerdorf Greetsiel hunderte Fische verendet. Grund für das Fischsterben ist der zu hohe Salzgehalt in dem Gewässer. Betroffen seien ausschließlich Brassen, die besonders empfindlich auf salziges Wasser reagierten, sagte ein Sprecher der Gemeinde Krummhörn am Mittwoch. Mitglieder des Bezirksfischereiverbandes für Ostfriesland und des Greetsieler Fischereivereins hatten am Dienstag mehrere 1000 noch lebende Brassen mit Keschern gefangen und in benachbarte Gewässer umgesetzt. Die verendeten Tiere sollten am Mittwoch gesammelt und entsorgt werden.

Hintergrund des derzeit hohen Salzgehalts im Greetsieler Hafen sind die geringen Niederschläge und das heiße Wetter der vergangenen Tage. Nach Schleusungen für die Fischkutter in Leysiel strömt regelmäßig Salzwasser in das Gewässer. Dagegen fließt kein Süßwasser mehr aus dem Binnenland in den Hafen. Der Entwässerungsverband kann die Siele nicht öffnen, um Wasser nachströmen zu lassen, weil der Binnenwasserstand niedriger ist als üblich. Zudem wird das verbliebene Wasser dringend von der Landwirtschaft benötigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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