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Backhaus sieht wachsendes Seeunfall-Risiko auf der Ostsee

Rostock  

Backhaus sieht wachsendes Seeunfall-Risiko auf der Ostsee

02.08.2018, 15:54 Uhr | dpa

Backhaus sieht wachsendes Seeunfall-Risiko auf der Ostsee. Till Backhaus

Till Backhaus (SPD), Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Umweltminister Till Backhaus (SPD) sieht wegen des stark zunehmenden Schiffsverkehrs auf der Ostsee und die zunehmende Menge der transportierten Öle und Chemikalien ein wachsendes Unfallrisiko. "Der Verkehr in der Ostsee und im Nordostseekanal wird bis zum Jahr 2025 um durchschnittlich 1,5 Prozent wachsen. Für die Häfen Rostock, Wismar und Lübeck-Travemünde wird sogar eine Wachstumsrate von 2,1 Prozent prognostiziert", sagte Backhaus am Donnerstag bei einer deutsch-dänischen Übung zur länderübergreifenden Schadstoffunfallbekämpfung in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns.

Bis 2025 werde die Menge der transportierten Öle, Chemikalien und Gase um 2,5 bis 3 Prozent steigen. "Die potenzielle Gefährdung der Ostsee durch meeresgefährdende Stoffe nimmt also stetig zu." Derzeit werden in der Kadetrinne jährlich rund 47 000 Schiffsbewegungen registriert.

Wenn es darum gehe, die Küsten durch schnelles und gezieltes Eingreifen vor den Auswirkungen eines Seeunfalls mit gefährlichen Transportgütern zu schützen, sei die internationale Zusammenarbeit unverzichtbar, sagte Backhaus. Seit 2002 habe das Land 21,4 Millionen Euro in die Verbesserung des gemeinsamen Unfallmanagements auf der Ostsee und der Nordsee investiert.

Eine weitere Gefahr stelle der geplante Bau zweier weiterer Offshore-Windparks in der Ostsee dar. "Deshalb ist das gemeinsame Unfallmanagement von Bund und Küstenländern auf Ostsee und Nordsee unabdingbar."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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