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Müller spricht mit Siemens-Managern über Zukunftscampus

Berlin  

Müller spricht mit Siemens-Managern über Zukunftscampus

02.08.2018, 16:26 Uhr | dpa

Müller spricht mit Siemens-Managern über Zukunftscampus. Siemens-Schriftzug am Siemensdamm

Schriftzug an der Hauptverwaltung von Siemens am Siemensdamm im Bezirk Spandau. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv (Quelle: dpa)

Zum geplanten Zukunftscampus von Siemens will sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) in der kommenden Woche mit zwei Konzernmanagern treffen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur spricht er am 8. August in Berlin mit Konzernvorstandsmitglied Cedrik Neike und dem Deutschlandchef der Siemens-Energiesparte, Frank Büchner. Ein Senatssprecher bestätigte auf Anfrage "ein Treffen in der nächsten Woche".

Siemens will innerhalb von zehn Jahren ein Innovationszentrum errichten und dafür bis zu 600 Millionen Euro ausgeben. Als Standort ist die traditionsreiche Siemensstadt in Berlin-Spandau im Gespräch. Der Siemens-Vorstand könnte sich aber auch für eine internationale Ausschreibung entscheiden.

"Siemens ist seit vielen Jahrzehnten ein wichtiger Partner in Berlin und wir freuen uns über jede Überlegung zu einem weitergehenden Engagement in Berlin", sagte Müller nach Angaben der Senatskanzlei.

Neike ist Berliner und im Vorstand für Energiemanagement und Asien zuständig. Büchner verantwortet bei Siemens die Geschäfte der Division Energy Management in Deutschland.

Die Campus-Pläne waren in der vergangenen Woche aus Unternehmenskreisen durchgesickert. Demnach sollen dort Büros, Forschungslabors und Hightech-Produktionsanlagen untergebracht werden. Geplant ist zudem, Start-up-Firmen auf dem Gelände anzusiedeln und dort Wohnungen zu bauen.

Siemens erwartet vom Land Berlin Zugeständnisse wie erweiterte Baurechte auf dem Gelände und eine "konstruktive Handhabung" des Denkmalschutzes bei Umbauten. Zudem müsse die Infrastruktur verbessert werden, etwa die Verkehrsverbindung zum künftigen Hauptstadtflughafen und die Ausstattung mit Breitband-Internet.

Siemens hatte deutlich gemacht, "auf höchster Ebene" mit dem Berliner Senat in Dialog über den Campus treten zu wollen. Auf Ebene der Staatssekretäre hatte es schon einen Austausch gegeben.

Die Oppositionsparteien CDU und FDP forderten von Müller, schnell auf Siemens zuzugehen. Die Industrie- und Handelskammer verlangte "ein starkes Signal an das Unternehmen". Der wirtschaftliche Erfolg Berlins sei auf einen zukunftsorientierten Industriekern angewiesen. Im vergangenen Herbst hatte es zwischen Müller und Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser Differenzen wegen eines geplanten Arbeitsplatzabbaus gegeben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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