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Harzwasserwerke liefern Rekord-Menge an Trinkwasser

Hildesheim  

Harzwasserwerke liefern Rekord-Menge an Trinkwasser

03.08.2018, 13:06 Uhr | dpa

Harzwasserwerke liefern Rekord-Menge an Trinkwasser. Die Granetalsperre

Blick auf die Granetalsperre in Goslar im Harz (Niedersachsen). Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Die Hitze der vergangenen Wochen hat zu Rekorden beim Wasserverbrauch geführt. Die Harzwasserwerke als größter Versorger Niedersachsens haben im Juli mehr als zehn Millionen Kubikmeter Trinkwasser ausgeliefert. Dies seien fast 30 Prozent mehr als im Juli des vergangenen Jahres, teilte das Unternehmen am Freitag mit. "Fast alle unserer Wasserwerke sind zu nahezu hundert Prozent ausgelastet", sagte der Kaufmännische Geschäftsführer Renke Droste. Schon im Mai und im Juni sei der Wasserbedarf der Kunden extrem hoch gewesen.

Die Harzwasserwerke beliefern in Niedersachsen und Bremen rund zwei Millionen Menschen und eine Vielzahl von Industriebetrieben. Das meiste Wasser kommt aus Talsperren im Harz. Diese waren am Freitag noch zu rund 55 Prozent gefüllt. Das ist deutlich weniger als sonst um diese Jahreszeit.

Grund dafür sind vor allem fehlende Niederschläge. Zwischen Februar und Juli seien im Oberharz nur knapp 300 Millimeter Niederschlag gefallen, sagte Droste. Damit sei dies der trockenste Zeitraum seit Beginn der Wetteraufzeichnungen der Harzwasserwerke im Jahr 1857. Wegen der hohen Temperaturen verdunsteten zudem täglich rund 50 000 Kubikmeter Wasser, sagte Droste. Dies entspreche dem täglichen Verbrauch von etwa 400 000 Menschen.

Obwohl aus den Hochlagen des Harzes derzeit kaum noch Wasser in die Talsperren läuft und eine erhebliche Menge in die Unterläufe der Flüsse abgegeben wird, ist die Trinkwasserversorgung nach Angaben eines Unternehmenssprechers nicht gefährdet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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