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Betriebsräte und IG Metall warnen Enercon vor Kahlschlag

Aurich  

Betriebsräte und IG Metall warnen Enercon vor Kahlschlag

08.08.2018, 17:41 Uhr | dpa

Betriebsräte und IG Metall warnen Enercon vor Kahlschlag. Enercon-Geschäftsführer Kettwig

Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer Enercon, bei der Hannover Messe am Stand des Windanlagenherstellers. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Angesichts eines angekündigten Stellenabbaus beim Windkraftanlagenhersteller Enercon haben Betriebsräte und Gewerkschafter das Unternehmen vor voreiligen Schritten gewarnt. Mit jedem Mitarbeiter und jedem Standort verliere das Unternehmen wichtiges Know-how und gefährde damit die eigene Zukunft, hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung der IG Metall-Betriebsräte in den Unternehmen der Enercon-Gruppe und der IG Metall. Es gehe in der aktuellen Situation nicht um irgendwelche Zulieferer. "Alle Beschäftigten in den betroffenen Unternehmen gehören zu Enercon", so die IG Metall.

Enercon hatte vorige Woche eine stärkere internationale Ausrichtung und den Abbau von bundesweit 835 Stellen angekündigt. Die Gewerkschaft verwies auf von Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) angekündigte Gespräche mit allen Akteuren. "Das Unternehmen darf nicht übereilt handeln und Tatsachen schaffen, bevor es ein solches Treffen in Hannover gegeben hat", mahnten die Betriebsräte und die Gewerkschaft nach einem Treffen in ostfriesischen Aurich.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) forderte bereits Hilfe vom Bund für die Windindustrie. So könnten Sonderausschreibungen für weitere Windenergieparks für neue Aufträge sorgen. Die IG Metall forderte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auf, sich nicht länger gegen die im Koalitionsvertrag angekündigten Sonderausschreibungen von vier Gigawatt für Wind sowie den bisher nicht näher spezifizierten "Offshore-Windenergiebeitrag" zu sperren. Dadurch gefährde er weitere Investitionen, Standorte und Arbeitsplätze in der Windenergiebranche.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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