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Unterrichtsausfall auf Rekordhoch

Erfurt  

Unterrichtsausfall auf Rekordhoch

08.08.2018, 18:14 Uhr | dpa

Unterrichtsausfall auf Rekordhoch. Helmut Holter (Die Linke)

Helmut Holter steht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christoph Soeder/Archiv (Quelle: dpa)

An Thüringens Schulen ist im Frühjahr deutlich mehr Unterricht ausgefallen als in den Jahren zuvor. Das geht aus der jüngsten Erhebung des Thüringer Bildungsministeriums hervor. Insgesamt fielen an den allgemeinbildenden staatlichen Bildungseinrichtungen in Thüringen 8,3 Prozent der Unterrichtsstunden ersatzlos aus, wie aus einer Übersicht des von Helmut Holter (Linke) geführten Ministeriums hervorgeht, die der dpa vorliegt.

2017 und 2016 hatten die Vergleichswerte bei 5,3 Prozent gelegen. An den berufsbildenden Schulen in Thüringen fielen laut der Statistik im Frühjahr 2018 sogar 9,6 Prozent der Unterrichtsstunden ersatzlos aus; im Vorjahreszeitraum waren es dort 6,5 Prozent gewesen.

Der Unterrichtsausfall wird stichprobenartig anhand von drei Wochen am Schuljahresbeginn, im Herbst und im Frühjahr eines Schuljahres ermittelt. Bildungsgewerkschaften warfen dem Ministerium in der Vergangenheit vor, die Zahlen zu schönen, weil in der Statistik nur Unterrichtsstunden auftauchen, für die es keinerlei Ersatz gab. Eine Unterrichtsstunde, in der Schüler fachfremden Unterricht haben oder sich selbst beschäftigen, galt dagegen nicht als ausgefallen.

Im neuen Schuljahr soll sich das nun ändern. Eine Kommission zum Unterrichtsausfall aus Eltern- und Schülervertretung, dem Ministerium sowie Bildungsgewerkschaften habe sich jüngst darauf verständigt, bei zukünftigen Erhebungen auch die Stillarbeit als absoluter Unterrichtsausfall erfasst werden soll.

Ein Sprecher des Bildungsministeriums erklärte, die jüngste Erhebung habe stattgefunden, als die Grippewelle ihre Höhepunkt erreicht habe. Sie habe aus seiner Sicht "deswegen nur wenig Aussagekraft".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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