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Rund ein Viertel der neuen Lehrer sind Seiteneinsteiger

Magdeburg  

Rund ein Viertel der neuen Lehrer sind Seiteneinsteiger

09.08.2018, 09:16 Uhr | dpa

Rund ein Viertel der neuen Lehrer sind Seiteneinsteiger. Marco Tullner

Bildungsminister Marco Tullner (CDU). Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv (Quelle: dpa)

Rund ein Viertel der zum Schuljahresbeginn neu eingestellten Lehrer sind Seiteneinsteiger. 96 von 420 neuen Lehrern sind nach Angaben des Bildungsministeriums keine studierten Pädagogen. Die Neulinge kämen vor allem an Sekundarschulen und berufsbildenden Schulen zum Einsatz, sagte Bildungsminister Marco Tullner am Donnerstag. Der CDU-Politiker besuchte am ersten Schultag nach den Sommerferien ein Gymnasium in Magdeburg.

Die Seiteneinsteiger sollen die angespannte Personalsituation vieler Schulen lindern. Ein Großteil macht aber nun zunächst einen vierwöchigen Vorbereitungskurs und steht erst danach zum Unterricht zur Verfügung. Bei anderen setze man auf berufsbegleitende Qualifizierung, sagte Tullner. "Die Eltern erwarten nicht nur, dass Lehrer vor der Klasse stehen, sondern dass die Kids auch etwas lernen", sagte er zur Bedeutung der Schulungen.

Sachsen-Anhalt kämpft seit langem mit einem Mangel an Pädagogen. Auch in der vergangenen Ausschreibungsrunden - der größten des Landes - konnten nicht alle Stellen besetzt werden. 610 Stellen waren ausgeschrieben, 420 neue Lehrer starten zum neuen Schuljahr. Die Quote sei ähnlich wie bei vergangenen Ausschreibungen. Der limitierende Faktor seien nicht Stellen oder Geld, sondern die am Markt verfügbaren Lehrer, sagte Tullner. Es sei gelungen, 148 von 178 zuletzt im Land ausgebildete Referendare zu halten. Insgesamt seien in diesem Jahr rund 750 Lehrer eingestellt worden. Etwa 630 schieden den Angaben zufolge aus alters- oder anderen Gründen aus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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