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Hochwasser: Elbe-Anrainer wollen eng zusammenarbeiten

Dresden  

Hochwasser: Elbe-Anrainer wollen eng zusammenarbeiten

14.08.2018, 13:45 Uhr | dpa

Hochwasser: Elbe-Anrainer wollen eng zusammenarbeiten. Hochwasser

Ein Helfer räumt in der vom Elbehochwasser betroffenen Stadt Meißen (Sachsen) Sandsäcke von einer Straßen. Foto: Kay Nietfeld/Archiv (Quelle: dpa)

Als gemeinsame Elbe-Anrainer wollen Sachsen und Sachsen-Anhalt beim Hochwasserschutz eng zusammenarbeiten. Am Dienstag besuchte Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer deshalb mit seinem Amtskollegen Reiner Haseloff (beide CDU) am Dienstag im Dresdner Stadtteil Gohlis eine Schutzanlage. Sie ist Teil der 2017 vollendeten, fünf Kilometer langen Hochwasserschutzlinie im Dresdner Westen. Mehrere Viertel der sächsischen Landeshauptstadt können so vor einem Hochwasser geschützt werden, das statistisch gesehen einmal in 100 Jahren vorkommt.

Sachsen und Sachsen-Anhalt waren in den vergangenen Jahren zweimal von einem Jahrhunderthochwasser der Elbe betroffen. Seit der ersten Elbeflut im August 2002 investierte Sachsen mehr als 2,6 Milliarden Euro in vorbeugenden Hochwasserschutz und in die Schadensbeseitigung an Gewässern. Bis 2023 sind weitere 630 Millionen Euro dafür geplant. In Sachsen-Anhalt flossen für diesen Zwecke seit 2002 rund 940 Millionen Euro, bis 2023 sollen etwa 500 Millionen Euro hinzukommen.

Der Hochwasserschutz im Dresdner Westen, dort wo die Elbe die Stadt verlässt, umfasst erhöhte und neu errichtete Deiche, eine neue Hochwasserschutzwand, Siele, Pumpschächte, Brunnen sowie zwei Pumpwerke zur Entwässerung. Finanziert wurde die 39 Millionen Euro teure Anlage mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Sie ist eine der größten öffentlichen Hochwasserschutzanlagen für Dresden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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