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Geplanter Stellenabbau bei Enercon: Treffen ohne Chefetage

Aurich  

Geplanter Stellenabbau bei Enercon: Treffen ohne Chefetage

15.08.2018, 01:09 Uhr | dpa

Geplanter Stellenabbau bei Enercon: Treffen ohne Chefetage. Bernd Althusmann

Bernd Althusmann (CDU), Wirtschaftsminister in Niedersachsen, spricht während eines Interviews mit Journalisten. Foto: Peter Steffen/Archiv (Quelle: dpa)

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat vor einem Krisentreffen zum geplanten Stellenabbau beim Windanlagenhersteller Enercon das Fehlen der Geschäftsführung des Konzerns kritisiert. "Ich persönlich finde dieses Signal - nicht an der Suche nach einer Lösung teilzunehmen - ausgesprochen schwierig; ich halte es nicht für ein gutes und richtiges Signal im Sinne einer guten sozialpartnerschaftlichen Unternehmensleitung", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Hannover unter dem Beifall von rund 150 Enercon-Mitarbeitern. Das Treffen sollte bis zum frühen Abend andauern.

Er habe Sonntagabend mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) telefoniert, der am Donnerstag selbst mit den Mitarbeitern sprechen will, berichtete Althusmann. "Wir brauchen den Bund an dieser Stelle an Bord." Die Bundesregierung werde schnellstmöglich Sondermaßnahmen auf den Weg bringen, wofür aber noch eine Beratung im Bundestag nötig sei. Der niedersächsische Landtag werde sich kommende Woche ebenfalls mit dem Thema befassen.

Bundesweit plant die Firma den Abbau von 835 Stellen. Bei dem Treffen in Hannover will Althusmann mit Betriebsräten, Gewerkschaftern und anderen Akteuren ausloten, ob und wie das Land bei einer möglichen Rettung der Jobs helfen kann. Ebenso wie IG-Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken drückte er die Hoffnung aus, die voraussichtlich anderthalbjährige Konjunkturlücke der Windbranche mit Maßnahmen wie Umschulungen und Kurzarbeit überbrücken zu können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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