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Schiefer Turm ohne Krone: Sanierung in Bad Frankenhausen

Bad Frankenhausen/Kyffhäuser  

Schiefer Turm ohne Krone: Sanierung in Bad Frankenhausen

16.08.2018, 13:56 Uhr | dpa

Schiefer Turm ohne Krone: Sanierung in Bad Frankenhausen. Schiefer Turm in Bad Frankenhausen

Die Oberkirche in Bad Frankenhausen mit dem inzwischen landesweit bekannten "Schiefen Turm". Foto: Frank May (Quelle: dpa)

Der berühmte Schiefe Turm von Bad Frankenhausens ist um knapp einen Meter geschrumpft: Für eine Sanierung haben Fachleute am Donnerstag die Spitze des Kirchturms abgenommen, wie es aus der Verwaltung hieß. Ein Schmied soll die historische Turmbekrönung restaurieren, so dass sie gegen Ende des Jahres wieder angebracht werden kann. Dann sollen auch die anderen Arbeiten an dem rund 50 Meter hohen Turm abgeschlossen sind.

Historische Dokumente, die wohl seit dem 16. Jahrhundert bis 1936 nach und nach in der Kugel der Turmspitze eingeschlossen wurden, sollen nun in einem Museum unter die Lupe genommen werden. "Wenn die Spitze an den Turm angebracht wird, werden sie wieder in die Kugel gepackt", sagte Carola Müller-Niemann, die Leiterin des Bauamts.

Aktuell werden an dem Turm die Schieferschindeln ausgetauscht, auch die historische Holzkonstruktion der Turmhaube wird saniert. Die Kosten dafür betragen laut Müller-Niemann etwa 500 000 Euro. Das Land bezuschusst einen Großteil der Arbeiten. "Wir wollen versuchen Teile der Kirche aber auch während der Sanierung für Besucher zu öffnen."

Der Schiefe Turm im Kyffhäuserkreis, der sich wegen Verschiebungen im Untergrund immer weiter neigte und umzukippen drohte, konnte 2016 dauerhaft stabilisiert werden. Das mittelalterliche Bauwerk ist mit etwa 4,60 Meter aus dem Lot schiefer als der Schiefe Turm von Pisa.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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