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Festival Pop-Kultur will weiter auf Austausch setzen

Berlin  

Festival Pop-Kultur will weiter auf Austausch setzen

17.08.2018, 12:31 Uhr | dpa

Festival Pop-Kultur will weiter auf Austausch setzen. Klaus Lederer

Klaus Lederer (Die Linke) ist zu sehen. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv (Quelle: dpa)

Nach einer Störaktion von Israel-Kritikern hält das Berliner Festival Pop-Kultur an seinem Kurs fest. "Pop-Kultur wird immer ein Raum für Austausch und Dialog sein", sagte Festivalleiterin Katja Lucker am Freitag. "Welche Themen wir hier im nächsten Jahr in den Fokus rücken, steht noch in den Sternen." Zum Auftakt am Mittwochabend war eine Diskussion zum Thema Boykott mit Kultursenator Klaus Lederer (Linke) von Aktivisten gestört worden.

Weil das vom Musicboard des Senats organisierte Festival - wie mit anderen Ländern auch - mit Israel zusammenarbeitet, hatte es einen Boykott-Aufruf gegeben. Die Bewegung BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) begründet ihre Aktivitäten mit der Politik Israels gegenüber den Palästinensern.

Lucker erklärte: "Wir mussten natürlich darauf vorbereitet sein, dass es eventuell während des Panels zu Störaktionen kommen könnte. Es gab ein entsprechendes Sicherheitskonzept." Mit Blick auf Pop-Kultur insgesamt sagte sie, das Festival laufe derzeit sehr gut. "Wir erhalten viele positive Rückmeldungen zum Programm in seiner ganzen Vielfalt."

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) stärkte der Veranstaltung den Rücken. Der erneute Boykottaufruf sei eine mehr als abstoßende Aktion, teilte sie mit. "Es ist ignorant und diffamierend, dass anti-israelische Hetze im Vorfeld des Festivals einige Künstler veranlasst hat, ihre Teilnahme abzusagen. Gerade die Lösung eines so manifesten Konflikts wie im Nahen Osten kommt nicht ohne die verbindende Kraft des kulturellen Dialogs aus." Es sei ein klares Signal, dass dies auch die deutliche Mehrzahl der eingeladenen Musikgruppen so sehe.

Das Musikfestival mit Stars wie Neneh Cherry und Sophia Kennedy sollte am Freitag enden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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