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Frankfurt will mit Spezial-Lack gegen Pinkler vorgehen

Frankfurt am Main  

Frankfurt will mit Spezial-Lack gegen Pinkler vorgehen

17.08.2018, 14:47 Uhr | dpa

Frankfurt will mit Spezial-Lack gegen Pinkler vorgehen. Ein junger Mann steht an einer Wand

Ein junger Mann simuliert in der Einfahrt einer Tiefgarage mit einem Strahl aus einer Wasserflasche das Pinkeln an die Wand. Foto: Axel Heimken/Archiv (Quelle: dpa)

Mithilfe eines Spezial-Lacks will die Stadt Frankfurt die Passanten davon abhalten, gegen Gebäude zu urinieren. Der Ortsbeirat hatte in dieser Woche einem entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion zugestimmt. Wie eine Sprecherin der Stadt am Freitag sagte, ist der Lack für Hausfassaden wasserabweisend, so dass die flüssige Ausscheidung den "Wildpinklern" direkt entgegen spritzt, deren Hose und Schuhe trifft.

Ihren Angaben zufolge ist das Urinieren im öffentlichen Raum ein Problem und führt immer wieder zu Beschwerden der Anwohner, etwa wegen des unangenehmen Uringeruchs. Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) kann ihren Angaben zufolge nicht nachvollziehen, wieso "Wildpinkler" sich nicht von den negativen Auswirkungen ihres Tuns abhalten lassen. Insofern befürworte auch er den Einsatz des Lacks. Auch in Mainz wurde vor einiger Zeit das Rathaus mit einem solchen Spezial-Lack angemalt. In Frankfurt habe es aber noch keinen Versuch mit dem Speziallack gegeben. Ob und wie das bei Gebäuden der Stadt praktiziert wird, müsse noch diskutiert werden, hieß es am Freitag.

"Und bei privaten Gebäuden müssen die Eigentümer zustimmen. Das ist die Voraussetzung", sagte die Sprecherin. Noch habe sich allerdings kein Hausbesitzer zu diesem Schritt bereit erklärt. Man hoffe, dass die Deutsche Bahn den urinabweisenden Lack am Hauptbahnhof einsetzt um die Gebäude vor den Wildpinklern zu schützen. Nach Angaben der Frankfurter Rundschau - sie hatte zuerst über den Beschluss des Ortsbeirats berichtet - gab es im Ortsbeirat allerdings auch Vorbehalte gegen den Lack von Grünen und FDP.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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