Sie sind hier: Home > Regional >

Blaualgen in Seen verhindern sommerlichen Badespaß

Stadtlauringen  

Blaualgen in Seen verhindern sommerlichen Badespaß

18.08.2018, 09:09 Uhr | dpa

Blaualgen in Seen verhindern sommerlichen Badespaß. Warnung vor Blaualgen

Ein Schild "Vom Baden wird abgeraten - Blaualgen" steht am Hohnsensee. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Das Sommerwetter in Bayern hält an - doch ungetrübten Badespaß gibt es längst nicht überall im Freistaat. Blaualgen in Badeseen machen einigen Gesundheitsämtern zu schaffen. So hat das Landratsamt Schweinfurt am 9. August eine Warnung ausgesprochen: In Unterfrankens größtem Badesee, dem Ellertshäuser See bei Üchtelhausen (Landkreis Schweinfurt), sind Blaualgen aufgetreten. Zwar hätten sich dadurch keine Gifte gebildet, teilte das Landratsamt mit, die Badewarnung bleibe jedoch zunächst weiter bestehen. Untersagt hat auch die Stadt Kulmbach das Baden im See Kieswäsch.

Seit einigen Jahren kämpften die Behörden bereits gegen Blaualgen im Naherholungsgebiet, durch regelmäßige Kontrollen und Reinigungsaktionen sei das Wachstum immer wieder eingedämmt worden, sagte ein Sprecher der Kommune. Doch durch die große Hitze der vergangenen Wochen und durch den fehlenden Regen hätten sich die Algen so weit ausbreiten können, dass ein Badeverbot ausgesprochen werden musste.

Die Blaualgen gehören zu den Cyanobakterien, die Stoffe entwickeln können, die bei Hautkontakt oder Verschlucken des algenhaltigen Wassers Gesundheitsbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautausschläge oder Bindehautentzündungen hervorrufen können. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) schluckt ein Schwimmer beim Baden im Schnitt 50 Milliliter Wasser, ein Nichtschwimmer 30. Kinder nähmen oft deutlich mehr auf.

Im Fränkischen Seenland war nach Angaben des Landratsamts Weißenburg-Gunzenhausen seit Juli der Hahnenkammsee betroffen. Auch am Kleinen Brombachsee gab es zeitweise ein Badeverbot, das aber am 8. August wieder aufgehoben werden konnte.

Blaualgen sind in normaler Konzentration häufig in Gewässern zu finden. Wenn sie sich jedoch extrem vermehren, schaden sie der Wasserqualität. Entgegen der Bezeichnung sind sie übrigens grün - und nicht blau.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal