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Gladbach erreicht mit lockerem 11:1 zweite DFB-Pokalrunde

Bremen  

Gladbach erreicht mit lockerem 11:1 zweite DFB-Pokalrunde

19.08.2018, 20:34 Uhr | dpa

Gladbach erreicht mit lockerem 11:1 zweite DFB-Pokalrunde. Der Gladbacher Tobias Strobl (l) und der Hastedter Youness Buduar

Der Gladbacher Tobias Strobl (l) kämpft gegen den Hastedter Youness Buduar um den Ball. Foto: Carmen Jaspersen (Quelle: dpa)

Borussia Mönchengladbach hat im Schongang die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der fünfmalige deutsche Meister setzte sich am Sonntagabend beim Fünftligisten BSC Hastedt mit 11:1 (6:0) durch und zeigte dabei eine Woche vor dem Ligastart gegen Bayer Leverkusen den höchsten Erfolg in seiner Pokalgeschichte. Vor 4997 Zuschauern auf Platz elf neben dem Bremer Weserstadion erzielten Thorgan Hazard (3. Minute/Foulelfmeter/42./84), Alassane Plea (8./50./78.), Raffael (15./31./66.), Florian Neuhaus (39.) und Jonas Hofmann (56.) die Treffer für den Fußball-Bundesligisten. Diyar Kücük gelang zwei Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer für die Gastgeber.

Gladbachs Trainer Dieter Hecking hatte 23-Millionen-Euro-Einkauf Plea in die Startformation befördert, um dem Franzosen Spielpraxis zu geben. Und der aus Nizza gekommene Angreifer deutete gegen die allerdings sehr harmlosen Amateure einige Male an, dass Borussias Sportdirektor Max Eberl mit dem 25-Jährigen ein guter Griff gelungen sein könnte. Plea agierte im neuen 4-3-3-System der Gladbacher zentral im Sturmzentrum, flankiert vom WM-Dritten Hazard (links) und Raffael (rechts).

Nachdem Hazard die Gäste per Foulelfmeter früh in Führung gebracht hatte, gelang Plea in der achten Minute sein erstes Pflichtspieltor für die Borussia. Auch danach hatte der Franzose weitere Chancen. In der 22. Minute hatte er Pech mit einem Schuss an den Pfosten, kurz vor der Pause vergab er allerdings eine weitere Gelegenheit sehr leichtfertig, als er das leere Tor nicht traf.

Hecking hatte Plea nach einer durchwachsenen Vorbereitung zuletzt ansteigende Form attestiert, die der Stürmer nun in Bremen auch unter Beweis stellte. In der Bundesliga wird sich Plea jedoch noch etwas steigern müssen, auch wenn ihm zwei weitere Tore gelangen.

Insgesamt zeigte die Borussia, die die vergangene Saison nur auf einem enttäuschenden neunten Platz abgeschlossen hatte, viele vielversprechende Ansätze. Immer wieder nahm der Erstligist die Defensive des BSC über die Flügel aus den Angeln. Der 18 Jahre alte Louis Beyer deutete bei seinem Pflichtspieldebüt für die Borussia sein großes Potenzial auf der rechten Seite an. Die Gastgeber trauten sich dagegen viel zu wenig zu und erst kurz vor Schluss zur ersten Chance, die Kücük nutzte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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