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Wetterdienst rechnet mit erneuter trockener Woche in Hessen

Offenbach am Main  

Wetterdienst rechnet mit erneuter trockener Woche in Hessen

20.08.2018, 05:57 Uhr | dpa

Wetterdienst rechnet mit erneuter trockener Woche in Hessen. Durch Trockenheit vergrößerte Sandbänke im Rhein

Durch Trockenheit vergrößerte Sandbänke im Rhein bei Rüdesheim. Foto: Boris Roessler (Quelle: dpa)

Die Trockenheit in Hessen hält nach Einschätzung des Deutschen Wetterdiensts (DWD) vorerst an. "Es ist nicht von einer nassen Woche auszugehen", sagte DWD-Agrarmeteorologe Hans Helmut Schmitt der Deutschen Presse-Agentur. Der dringend nötige ausgiebige Landregen sei nicht in Sicht. In Teilen Hessens sei die Trockenheit inzwischen extrem. Stellenweise sei dagegen häufiger Gewitterregen gefallen, so dass es schwer sei, einen landesweiten Überblick über die Lage zu erstellen. Starkregen bei Gewittern helfe allerdings auch den Pflanzen meist nicht, da er auf trockenen Böden oberflächlich abfließe.

Wegen der Klima-Erwärmung sei davon auszugehen, dass Wetterextreme wie lang anhaltende Trockenheit und Starkregen zunähmen. "Wir beraten deshalb die Landwirte, wie sie im Winter das Wasser im Boden halten können", sagte Schmitt. Zugleich werde versucht, Pflanzen zu züchten, die weniger Wasser bräuchten. Dies sei allerdings dann in den Jahren ein Problem, die zu nass ausfielen. "Das Problem bei uns ist die Variabilität, die zunimmt", sagte Schmitt.

Wie sich der Klimawandel auf Grünland auswirkt, erforschen Gießener Wissenschaftler bereits seit rund 20 Jahren. Dazu reichern sie die Luft über Versuchsflächen voller Gräser mit dem Kohlendioxid an. Nach Angaben der Universität Gießen ist die Anlage derzeit eine der weltweit am längsten laufenden ihrer Art. Ein Ergebnis der Forscher ist, dass die Gräser dank des Klimagases Kohlendioxid, das wie ein Dünger wirkt, zwar meist besser wachsen, aber ihre Qualität schlechter wird.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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