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Zum 100-Jährigen holt Diözesanmuseum Schätze vom Dachboden

Osnabrück  

Zum 100-Jährigen holt Diözesanmuseum Schätze vom Dachboden

20.08.2018, 13:19 Uhr | dpa

Zum 100-Jährigen holt Diözesanmuseum Schätze vom Dachboden. 100 Jahre Diözesanmuseum Osnabrück

Museumsleiter Hermann Queckenstedt spricht bei einer Pressekonferenz anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Diözesanmuseums. Foto: Friso Gentsch/aktuell (Quelle: dpa)

Zur Feier seines 100-jährigen Bestehens zeigt das Diözesanmuseum Osnabrück wertvolle sakrale Kunst aus seinen Beständen. "Vom Dachboden ins rechte Licht gerückt: 100 Jahre Diözesanmuseum Osnabrück" lautet der Name der Jubiläumsausstellung, die vom 1. September bis zum 11. November zu sehen ist, sagte Museumsdirektor Hermann Queckenstedt am Montag. Gestartet wird die Schau mit einem Tag der offenen Tür, bei der es auch Führungen und Workshops für Kinder geben soll.

Eigens zum Jubiläum lässt das Museum derzeit ein wertvolles mittelalterliches Altargemälde aus dem Osnabrücker Dom restaurieren. Die Arbeit sei so komplex, dass sie bis zur Sonderausstellung nicht fertig werde, sagte Kuratorin Friederike Dorner. Damit die Besucher der Ausstellung aber dennoch einen Eindruck von dem Kunstwerk haben, soll ein Foto des Bildnisses der heiligen Anna unterschiedliche Restaurierungszustände dokumentieren.

Das Gemälde sei bereits im 19. Jahrhundert einmal übermalt worden, weil von der Originalmalerei kaum noch etwas zu sehen gewesen sei, sagte Queckenstedt. Nun stehe das Museumsteam vor der schweren Entscheidung, ob künftig die kaum noch sichtbare mittelalterliche Version oder die Version aus dem 19. Jahrhundert zu sehen sein soll. "Eine spannende Entscheidung für unser Team", sagte Queckenstedt.

Für die Jubiläumsausstellung sollen unter anderem auch Leihgaben aus dem Kölner Museum Schnütgen zu sehen sein, welches einige aus dem Bistum Osnabrück stammende Exponate besitzt. Dazu zählen Figuren der Apostel Jakobus und Matthäus, die einst eine mittelalterliche Trennwand im Dom schmückten.

Und im Winter sei eine Fortsetzung der Sonderausstellung geplant, sagte Queckenstedt: "Zu Weihnachten werden wir Einblick in unsere Weihnachtsstücke geben."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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