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Barkassenbesitzer protestieren gegen Sanierungspläne

Hamburg  

Barkassenbesitzer protestieren gegen Sanierungspläne

22.08.2018, 01:24 Uhr | dpa

Barkassenbesitzer protestieren gegen Sanierungspläne. Sanierung der Kaimauern in der Speicherstadt

Sanierung der Kaimauern in der Speicherstadt in Hamburg: Eine Barkasse passiert eine Baustelle an einer Kaimauer in der Speicherstadt. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv (Quelle: dpa)

Mit lautem Hupen haben Hamburger Barkassenbesitzer am Mittwoch in der Speicherstadt gegen die Sanierungspläne der Hansestadt protestiert. "Wir fühlen uns von der Stadt stiefmütterlich behandelt. Man hat uns nicht genug gehört", sagte Kapitän Gregor Mogi. Er besitzt sechs Barkassen, die täglich durch die Speicherstadt fahren.

Die Barkassenbesitzer rechnen damit, dass sich während und nach der Sanierung der Kaimauern ihre Einnahmen halbieren werden. Der Grund: Die zuständige Finanzbehörde will die Fleetsohle anheben, so dass die Barkassen nach Ansicht von deren Besitzern bei Flut nur noch zwei Stunden täglich durch die Kanäle schippern können. Steht das Wasser zu hoch, können sie Brücken nicht mehr passieren. Zurzeit hätten sie vier Stunden Zeit für Rundfahrten.

Für Mogi steht damit die Existenz einiger Barkassenunternehmen auf dem Spiel. "Wir brauchen die Speicherstadt zum Überleben", sagte er. Insgesamt gebe es 15 Barkassenunternehmen, die mit rund 90 Booten täglich durch die Kanäle fahren.

Die Barkassenbesitzer und der Hafenschifffahrtsverband fordern darum, dass die Hansestadt für den Umbau der Barkassen aufkommt. Mit niedrigeren Booten können sie länger durch die Speicherstadt fahren. Weiterhin kritisierten Unternehmer, dass die Finanzbehörde sie zu spät in die Planung einbezogen und ihre Vorschläge abgelehnt habe.

Die Kaimauern sollen von 2020 bis 2024 für rund 190 Millionen Euro saniert werden. Die Finanzbehörde prüft derzeit, ob Fahrgasträume und Fahrerhäuschen der Barkassen abgesenkt werden können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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