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Hass-Demo gegen "Drachenlord": YouTube-Kanal stillgelegt

Emskirchen  

Hass-Demo gegen "Drachenlord": YouTube-Kanal stillgelegt

22.08.2018, 17:13 Uhr | dpa

Hass-Demo gegen "Drachenlord": YouTube-Kanal stillgelegt. Demonstration gegen Youtuber "Drachenlord"

Teilnehmer einer Hass-Demo gegen den Youtuber "Drachenlord". Foto: David Oßwald/NEWS5 (Quelle: dpa)

Zwei Tage nach einer Hass-Demo gegen den YouTuber "Drachenlord" im mittelfränkischen Emskirchen sind die umstrittenen Videos von dessen Plattform verschwunden. Auf der Seite des YouTubers hieß es am Mittwoch, dass der Kanal auf unbestimmte Zeit pausiere. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Wieso die Seite stillgelegt wurde, war zunächst nicht bekannt. Der Mann wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. Rund 3,5 Millionen Mal wurden seine Videos geklickt, wie es auf der Internetseite hieß.

Zwischen dem YouTuber, der unter dem Namen "Drachenlord" seit mehreren Jahren Videos über sein Leben veröffentlicht, und seinen Gegnern gibt es immer wieder Streit. Er provozierte in den Clips mit zum Teil extremen Ansichten. Kopien davon kursieren weiter in Netz. In den sozialen Medien hatten meist anonyme Nutzer zu der Veranstaltung gegen den Youtuber aufgerufen, der seine Adresse im Netz selbst veröffentlicht hatte.

Trotz eines Versammlungsverbots des zuständigen Landratsamts Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim waren am Montag mehrere Hundert Menschen zu der Hass-Demo gegen den Mann in den 50-Einwohner-Ort gekommen. Im Laufe des Monats hatten sich laut Polizei zwischen 600 und 800 Menschen in dem kleinen Ort aufgehalten - meist seien es jüngere Leute gewesen.

Das Rathaus wollte sich zum Youtuber und dessen stillgelegtem Kanal nicht äußern und verwies auf das Landratsamt. Dort hieß es, man müsse beobachten, wie es weitergehe. "Aber alles, was zu einem Ende der ganzen Umstände führt, ist grundsätzlich positiv."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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