Sie sind hier: Home > Regional >

Apotheken gehen Notfallspritzen gegen Wespenstiche aus

Offenbach am Main  

Apotheken gehen Notfallspritzen gegen Wespenstiche aus

22.08.2018, 17:16 Uhr | dpa

Apotheken gehen Notfallspritzen gegen Wespenstiche aus. Wespe auf Marmeladenbrot

Eine Wespe auf einem mit Butter und Marmelade bestrichenen Vollkornbrot. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv (Quelle: dpa)

Allergiker haben zur Zeit Probleme, an Notfallmedikamente gegen Wespenstiche zu kommen. Mehrere Apotheken beklagen schon seit einigen Wochen Lieferengpässe der Adrenalin-Spritzen, wie eine Sprecherin des hessischen Apothekerverbandes am Mittwoch sagte. "Der Engpass von Arzneimitteln für Allergiker gegen Insektenstiche scheint europaweit zu bestehen." Mehrere Apotheken in Frankfurt und Kassel berichteten am Mittwoch ebenfalls, dass die Mittel der drei Hersteller auf unbestimmte Zeit nicht lieferbar seien. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

Hersteller Bausch + Lomb erwartet nach eigenen Angaben neue Lieferungen des Mittels "Emerade" in den kommenden Wochen. Allerdings sei damit noch keine Entwarnung gegeben. "Trotz aller Bemühungen kann eine vollständige Aufhebung aller Lieferengpässe über die Sommermonate auf dem deutschen Markt nicht gewährleistet werden", teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Als Ursache nannte es die gestiegene Nachfrage wegen Engpässen bei Wettbewerbern.

"Fastjekt"-Hersteller Pfizer teilte mit, wegen Prozessänderungen in der Produktion komme es seit Juli zu Engpässen, die noch bis September andauern könnten. "Wir arbeiten intensiv an einer Lösung, wie wir schnellstmöglich die Produktion hochfahren und die Lieferung beschleunigen können", sagte eine Sprecherin. Das dritte Mittel "Jext" wird nach Angaben des Herstellers Alk Albello verstärkt produziert und an Großhändler ausgeliefert. Wegen der hohen Nachfrage komme es aber nicht in jeder Apotheke an.

Die Engpässe kommen äußerst ungelegen: Nach Angaben des Naturschutzbundes Hessen (Nabu) gibt es in diesem Sommer besonders viele Wespen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass bis zu 3,5 Prozent der Bevölkerung allergisch auf Wespenstiche reagieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal