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Nach Dacheinsturz in Wustrow

Wustrow  

Nach Dacheinsturz in Wustrow

23.08.2018, 08:35 Uhr | dpa

Die Investoren auf dem Gelände der ehemaligen Seefahrtsschule Wustrow (Kreis Vorpommern-Rügen) sehen sich jetzt Ermittlungen wegen Verdachts der Baugefährdung ausgesetzt. "Nach dem Dacheinsturz am Dienstag hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Stralsund. Unklar sei, ob bei der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes die Baurichtlinien eingehalten wurden.

Der aus altem Beton bestehende Dachstuhl des Haupthauses der Seefahrtsschule war kurz nach Feierabend plötzlich eingestürzt. Verletzt wurde durch Zufall niemand.

Die 1846 eröffnete Seefahrtsschule in dem Ostseebad stand nach 1990 mehr als 25 Jahre leer und wird derzeit für rund 20 Millionen Euro saniert und umgebaut. Ein Investor will dort in vier Häusern 124 Ferienappartements schaffen, Ende Juli war bereits Richtfest.

Das Rostocker Landesamt für Gesundheit und Soziales hatte sofort Baustopp für den gefährdeten Bereich des Haupthauses verhängt. Nach Angaben des Landkreises hatte der Bauherr begonnen, das alte Dach zu sanieren. Ob alle nötigen Vorkehrungen - wie zusätzliche Stützen - getroffen waren, um einen Einsturz zu verhindern, wird geprüft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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