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Beschluss für Elbvertiefung liegt vor

Hamburg  

Beschluss für Elbvertiefung liegt vor

23.08.2018, 15:18 Uhr | dpa

Beschluss für Elbvertiefung liegt vor. Ein Containerschiff fährt auf der Elbe

Ein Containerschiff der Reederei Evergreen fährt auf der Elbe. Foto: Marcus Brandt/Archiv (Quelle: dpa)

Die Stadt Hamburg hat Baurecht für die umstrittene Elbvertiefung. Nach einem Beschluss vom Donnerstag soll in den kommenden Tagen mit den Vorbereitungen für den Bau begonnen werden, sagte Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). Die Planungsbehörden hatten seit Februar 2017 daran gearbeitet, vom Bundesverwaltungsgericht benannte Mängel zu beheben. Ein entsprechendes Planergänzungsverfahren sei durchgeführt und am Donnerstag abgeschlossen worden, teilte die Wirtschaftsbehörde mit. Hierbei ging es im Wesentlichen um Ersatzflächen zur Ansiedlung des streng geschützten Schierlings-Wasserfenchels, einer Uferpflanze. Nach Angaben der Behörde kann der aktuelle Beschluss rechtlich angefochten werden. Dafür müsse ein Rechtsmittelverfahren beim Bundesverwaltungsgericht angestrengt werden.

Die Elbe verbindet den Hamburger Hafen mit der Nordsee. Weil die Frachter immer größer werden, wurde der Fluss in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach vertieft und damit den Anforderungen der Schifffahrt angepasst. Nun soll die Elbe so ausgebaut werden, dass künftig große Containerschiffe mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Meter unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können. Zudem sollen die Schiffe durch den Ausbau einander beim Ein- und Auslaufen besser passieren können. Umweltverbände lehnen die Pläne ab. Sie befürchten den Verlust von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen. Die Landesregierung in Niedersachsen hatte den Plänen zur Elbvertiefung im Jahr 2012 grundsätzlich zugestimmt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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