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Hapag-Lloyd: Linien von Bremerhaven nach Hamburg verlegen

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Hapag-Lloyd: Linien von Bremerhaven nach Hamburg verlegen

23.08.2018, 17:31 Uhr | dpa

Hapag-Lloyd: Linien von Bremerhaven nach Hamburg verlegen. Containerschiff der Reederei Hapag-Lloyd

Ein Containerschiff der Reederei Hapag-Lloyd liegt im Hafen von Hamburg. Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Die Containerreederei Hapag-Lloyd erwägt, vier Transatlantik-Linien von Bremerhaven nach Hamburg zu verlegen. Unternehmenssprecher Christian Denso bestätigte am Donnerstag die Pläne, über die Radio Bremen zuerst berichtet hatte. Es geht um die Linien "AL1" bis "AL4". Danach muss der Standort Bremerhaven ab Herbst dieses Jahres bereits mit einem möglichen Rückgang des Containerumschlags um bis zu zehn Prozent rechnen. In Bremerhaven wurden 2017 etwa 5,5 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen.

Hintergrund der Verlegung ist eine angestrebte höhere Auslastung am Hamburger Container Terminal Altenwerder (CTA), an dem Hapag-Lloyd ein Viertel hält. Das Terminal sei hochmodern, liege aber hinter der Köhlbrandbrücke, wo große Schiffe nicht mehr durchfahren könnten und deshalb zum Container Terminal Burchardkai abbögen. Durch die Verlegung aus Bremerhaven solle die Effizienz und die Auslastung am CTA erhöht werden. Hamburg habe zudem die bekannten Vorteile, unter anderem die gute Bahnanbindung, die Nähe zu Skandinavien und Polen und Feeder-Dienste in die Ostsee.

Die Entscheidung sei aber noch nicht endgültig. "Uns ist es ganz wichtig, zu sagen, dass sich die Pläne nicht gegen Bremerhaven richten", betonte Denso. Es könne auch mal wieder eine Entscheidung in die andere Richtung geben. Auf jeden Fall werde die Linie "AT1" nach Montreal in Bremerhaven bleiben.

Hapag-Lloyd machten im ersten Halbjahr der harte Konkurrenzkampf in der Schifffahrt und gestiegene Treibstoffpreise schwer zu schaffen. Unter dem Strich vergrößerte sich der Verlust im Jahresvergleich von knapp 43 auf fast 101 Millionen Euro, wie das Unternehmen erst vor knapp zwei Wochen in Hamburg mitgeteilt hatte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging um 2 Prozent auf rund 89 Millionen Euro zurück. Die mittlerweile einzige große deutsche Linienreederei dirigiert 226 Schiffe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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