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Fledermäuse werden flügge: Nabu lädt zur "Batnight"

Stuttgart  

Fledermäuse werden flügge: Nabu lädt zur "Batnight"

24.08.2018, 07:12 Uhr | dpa

Fledermäuse werden flügge: Nabu lädt zur "Batnight". Eine Fledermaus hat das Maul weit aufgerissen

Im Spätsommer unternehmen viele junge Fledermäuse ihre ersten Flugversuche. Foto: Holger Hollemann/Archiv (Quelle: dpa)

Im Spätsommer unternehmen viele junge Fledermäuse ihre ersten Flugversuche - der Naturschutzbund Nabu lädt Interessierte daher zu Beobachtungstouren bei einer sogenannten Batnight. Am 25. und 26. August veranstalten Tierschützer in vielen Städten und Gemeinden Präsentationen und Touren rund um die fliegenden Säugetiere. Die jährliche Aktion soll den Angaben zufolge auf die Bedrohung der Tiere durch Umweltverschmutzung und schwindenden Lebensraum aufmerksam machen.

Viele der 20 im Süden Deutschlands heimischen Arten sind laut Nabu vom Aussterben bedroht. Die Tierschützer raten Gartenbesitzern, auf Insektizide zu verzichten und nachtblühende Gewächse anzubauen. Die dadurch angelockten Insekten seien die Hauptspeise von Fledermäusen.

Familien und Kinder können an diesem Wochenende die Fledermäuse in ihrer gewohnten Umgebung bei Führungen Begleitung in der Dämmerung beobachten. Ein "Bat-Detektor" macht auch die Ultraschalllaute der Fledermäuse für den Mensch hörbar.

Die Jungtiere verirren sie sich demnach auch immer wieder in Wohnungen: Auf der Jagd folgen sie Insekten, die von der Zimmerbeleuchtung angezogen werden. In dem Fall sollten die Lichter gelöscht und die Fenster weit geöffnet werden, rät ein Nabu-Sprecher. Er warnt davor, die Tiere aus dem Fenster zu werfen. Denn die Jungtiere könnten nicht ohne Weiteres einfach losfliegen. Besser sollten sie im Garten auf einen Ast gesetzt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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