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Braunkohle-Befürworter: BUND muss aus Kohlekommission raus

Cottbus  

Braunkohle-Befürworter: BUND muss aus Kohlekommission raus

24.08.2018, 12:55 Uhr | dpa

Der Verein "Pro Lausitzer Braunkohle" fordert den Ausschluss der Umweltorganisation BUND aus der Kohlekommission. Hintergrund ist die Drohung der Umweltschützer, angesichts geplanter Rodungsarbeiten des Konzerns RWE für einen Braunkohle-Tagebau im Rheinland aus dem Gremium auszusteigen.

Der Braunkohle-Verein betonte am Freitag in einer Mitteilung, es könne nicht sein, dass der BUND die gesamte Kommission in "Geiselhaft" nehme. "Es ist eine Zumutung für die Menschen in den betroffenen Revieren, dass dieses für die Zukunft ihrer Regionen bedeutende Gremium seine Zeit mit solchen Debatten verschwenden muss", sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Rupieper.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist Mitglied der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung". Sie soll bis Jahresende einen Ausstieg aus der Kohleverstromung ausarbeiten und Vorschläge für den Strukturwandel in den Braunkohle-Regionen vorlegen. Der Braunkohle-Verein ist nicht in dem Gremium vertreten. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder für den fossilen Energieträger demonstriert.

Brandenburg;d;Sachsen;Sachsen-Anhalt;Nordrhein-Westfalen

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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