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Lärmschutz-Antrag für "Werner"-Rennen: Teilerfolg für Kläger

Hasenmoor  

Lärmschutz-Antrag für "Werner"-Rennen: Teilerfolg für Kläger

24.08.2018, 17:51 Uhr | dpa

Lärmschutz-Antrag für "Werner"-Rennen: Teilerfolg für Kläger. Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv (Quelle: dpa)

Für das geplante "Werner"-Rennen in Hartenholm (Kreis Segeberg) hat das Verwaltungsgericht Schleswig Lärmauflagen erlassen. Am 1. und 2. September dürfe der Wert von 55 Dezibel zur Nachtzeit nicht überschritten werden, entschied das Gericht am Freitag. Zudem müsse die Lautstärke am 30. August bereits ab 22.00 Uhr gesenkt werden, weil darauf ein Werktag folge. Ein Kläger hatte mit seinem Eilantrag bezüglich des Lärmschutzes damit teilweise Erfolg.

Als Folge der Entscheidung darf die Lautstärke auf dem Festival am 31. August und 1. September ab Mitternacht sowie am 30. August und 2. September ab 22.00 Uhr 55 Dezibel nicht übersteigen. Eine Überschreitung sei in Anbetracht der Gesamtdauer der Veranstaltung und der ohnehin bereits zugelassenen Überschreitung von Grenzwerten nach der Freizeitlärmrichtlinie für den Antragsteller nicht zumutbar, entschied das Verwaltungsgericht.

Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgericht eingelegt werden. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Gericht einen Eilantrag von 14 Anwohnern abgelehnt. Sie hatten sich auf eine Verletzung der Beteiligungsrechte sowie auf eine Beeinträchtigung des Straßenverkehrs, des Umwelt- und des Brandschutzes gestützt.

Die Veranstalter des viertägigen Festivals (30. August - 2. September) rechnen mit bis zu 50 000 Fans. Höhepunkt soll am 2. September das Rennen zwischen dem Comiczeichner Rötger "Brösel" Feldmann mit seinem Motorrad "Red Porsche Killer" gegen den roten Porsche seines Kumpels und Kieler Kneipenwirts Holger "Holgi" Henze werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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