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DGB-Chefin: Übereilter Braunkohle-Ausstieg wäre "Kamikaze"

Cottbus  

DGB-Chefin: Übereilter Braunkohle-Ausstieg wäre "Kamikaze"

25.08.2018, 13:40 Uhr | dpa

Die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in NRW, Anja Weber, hat vor einem zu schnellen Ausstieg aus der Braunkohle gewarnt. "An der Braunkohle hängen im Revier direkt 30 000 Jobs und zusätzlich 250 000 Industriearbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen, die ohne gesicherte Energieversorgung wegfallen würden", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag). Ein zu schneller Ausstieg könne daher schwere sozialpolitische Folgen haben. Solange es keine Versorgungssicherheit gebe, sei ein "übereilter Ausstieg Kamikaze", sagte Weber.

Bis Ende des Jahres soll eine Kohlekommission der Bundesregierung Wege zu einem Ausstieg aus der umweltschädlichen Kohleverstromung ausarbeiten. Sie soll außerdem Vorschläge für die Finanzierung und Gestaltung des Strukturwandels in Regionen wie dem Rheinischen Revier vorlegen. In dem Gremium sitzen Vertreter von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaften, Umweltverbänden und Bürgerinitiativen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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