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Magdeburger Wiederholungen: Warten auf ersten Sieg

Magdeburg  

Magdeburger Wiederholungen: Warten auf ersten Sieg

26.08.2018, 10:56 Uhr | dpa

Magdeburger Wiederholungen: Warten auf ersten Sieg. Dennis Erdmann von Magdeburg kniet am Boden

Dennis Erdmann von Magdeburg kniet am Boden. Foto: Jan Kuppert (Quelle: dpa)

Wieder kein Sieg, wieder nur ein Tor, wieder Ärger mit dem Schiedsrichter: Beim 1. FC Magdeburg wiederholt sich Woche für Woche das gleiche Szenario. Allerdings waren die Börderländer beim 1:1 (1:1) gegen den FC Ingolstadt sehr nah am historischen ersten Zweitliga-Erfolg der Vereinsgeschichte. Doch die beste Saisonleistung nutzte nichts, weil erstens nur Dennis Erdmann traf und zweitens neben einer Vielzahl vergebener Möglichkeiten auch die Unparteiischen nicht ihren besten Tag erwischt hatten.

Erst übersah das Gespann um Thorben Siewer ein Foulspiel an Christian Beck im Strafraum (19.), dann eine Abseitsstellung beim Gegentor und schließlich eine Tätlichkeit an Björn Rother (44.). Der war nach einem Foul von Stefan Kutschke zu Boden gestoßen worden und wurde dann liegend von Benedikt Gimber in den Schulterbereich gekniffen. Zwei weitere Treffer des FCM fanden - teil berechtigt, teils nicht - keine Anerkennung.

Kein Wunder, dass Maik Franz, Leiter Lizenzspielabteilung beim FCM, nach dem Spiel sagte: "Es ist sicher nicht immer der richtige Ansatz, auf den Schiedsrichter zu schimpfen, aber in dem Fall bleibt uns nichts anderes übrig." Drei Fehlentscheidungen hatte Franz ausgemacht - auch der zweite Magdeburger Treffer von Nils Butzen (13.) war in seinen Augen regulär - und betonte, dass "das kein Trend werden darf, dass wir hier in unserem heimischen Stadion ins Hintertreffen kommen, weil die Schiedsrichter mit dieser Stimmung nicht klarkommen."

Der Magdeburger Ärger ist auch deshalb verständlich, weil es schon gegen den FC St. Pauli und im Pokal gegen Darmstadt spielentscheidende Fehlentscheidungen gab. Aber Franz sagte auch: "Es sind nicht nur die Schiedsrichter." In eine ähnliche Richtung äußerte sich Torschütze Dennis Erdmann: "Man kann nur das beeinflussen, wofür man zuständig ist. Wir hätten vielleicht die ein oder andere Möglichkeit mehr herausspielen können."

Fraglos war eine Steigerung der Magdeburger im Vergleich zu den Vorwochen zu erkennen. Im Offensivspiel war der Club noch zielstrebiger und belohnte sich diesmal auch mit einem Standardtor. "Was uns in der zweiten Halbzeit gefehlt hat, war die Präzision beim letzten Ball", stellte Trainer Jens Härtel. Der FCM sei in der Liga angekommen und auch konkurrenzfähig.

Probleme gibt es bei gegnerischen Standards. Torwart Jasmin Fejzic sah - wie schon beim 1:2 gegen St. Pauli - beim Gegentor durch Sony Kittel nicht gut aus. Dazu müssen die Angriffe noch konsequenter zu Ende gespielt und die Abschlüsse präziser werden. Und: "Unsere Jungs brauchen das Schiedsrichterthema nicht anzusprechen. Dafür sind wir da", erklärte Maik Franz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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