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Ramstein: Treffen von Überlebenden und Hinterbliebenen

Ramstein-Miesenbach  

Ramstein: Treffen von Überlebenden und Hinterbliebenen

28.08.2018, 12:18 Uhr | dpa

Ramstein: Treffen von Überlebenden und Hinterbliebenen. Katastrophe von Ramstein

US-Soldaten und andere Helfer kümmern sich um Verletzte auf dem US-Flugplatz Ramstein. Foto: Friedemann Vetter/Archiv (Quelle: dpa)

30 Jahre nach der Flugtag-Katastrophe auf dem pfälzischen US-Militärstützpunkt Ramstein haben Überlebende und Hinterbliebene der 70 Toten und etwa 350 Schwerverletzten gedacht. In der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach in direkter Nachbarschaft der Airbase traf der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Dienstag Angehörige und Opfer. Erwartet wurden auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und der ehemalige Regierungschef Bernhard Vogel (CDU). Vogel hatte als damaliger Ministerpräsident nach dem Unglück von einem "furchtbaren Geschehen" gesprochen: "Aus strahlender Sonne wurde ein flammendes Inferno."

Nach dem Treffen war ein ökumenischer Gottesdienst in der Kirche St. Nikolaus von Ramstein-Miesenbach vorgesehen. Hinterbliebene und Überlebende sollten anschließend im Bus zur Unglücksstelle auf dem abgesperrten Gelände der Airbase fahren. Zum Abschluss des Gedenkens wollten sich Angehörige und Opfer an einem Mahnmal abseits des Stützpunkts versammeln. Ramstein im Landkreis Kaiserslautern ist das größte Luftdrehkreuz der US-Streitkräfte außerhalb der USA.

Am 28. August 1988 waren bei einer Schau auf dem US-Militärflughafen drei Jets der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori (Dreifarbige Pfeile) kollidiert. Eine Maschine stürzte in die Menge und explodierte. 67 Zuschauer und 3 Piloten starben.

Der Landtag in Mainz hatte in der vergangenen Woche der Katastrophe gedacht. Dreyer hatte dabei die Berufung eines Opferbeauftragten angekündigt. Künftig soll der Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, nach Unglücksfällen für eine unbürokratische Hilfe für Opfer und Hinterbliebene sorgen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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