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Kommunale Betriebe legen Managergehälter selten offen

Friedrichshafen  

Kommunale Betriebe legen Managergehälter selten offen

30.08.2018, 14:02 Uhr | dpa

Kommunale Betriebe legen Managergehälter selten offen. Manager

Zwei Manager mit Aktentaschen sind zu sehen. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv (Quelle: dpa)

Kommunale Unternehmen sind sehr zurückhaltend bei der Veröffentlichung der einzelnen Managergehälter. Bei 80,3 Prozent der Unternehmen wird die Vergütung nicht offengelegt, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Studie der Zeppelin Universität Friedrichshafen in Stuttgart hervorgeht. Im Durchschnitt geben demnach bundesweit nur 16,2 Prozent der Betriebe die Verdienste ihrer Top-Führungskräfte bekannt.

Der Wissenschaftler Ulf Papenfuß vom Lehrstuhl für "Public Management & Public Policy", sagte, börsennotierte Unternehmen müssten bereits seit 2005 offenlegen, was ihre Manager verdienten. Nicht in allen Bundesländern gebe es bislang aber solche Regelungen für öffentliche Unternehmen. Entsprechende Gesetze gibt es beispielsweise in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern oder auch Nordrhein-Westfalen.

Die Offenlegung sei in den Stadtstaaten Hamburg (65,5 Prozent), Berlin (42,3 Prozent), Bremen (37,8 Prozent) und in den nordrhein-westfälischen Stadt- und Landkreisen (34,4 Prozent) deutlich höher als in anderen Bundesländern. Im Mittelfeld liegen den Angaben zufolge Bayern mit 10,2 und Baden-Württemberg mit 8,4 Prozent. Schlusslichter seien Thüringen (3,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (1,3 Prozent) und Brandenburg mit 0,8 Prozent.

In Deutschland gibt es nach Angaben der Wissenschaftler über 16 000 öffentliche Unternehmen, 6 137 wurden davon in der Studie untersucht. Dabei ging es um Stadtwerke, Nahverkehrs- und Bäderbetriebe oder auch Kultureinrichtungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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