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Neuer Hildesheimer Bischof will für alle Menschen da sein

Hildesheim  

Neuer Hildesheimer Bischof will für alle Menschen da sein

31.08.2018, 05:54 Uhr | dpa

Neuer Hildesheimer Bischof will für alle Menschen da sein. Bischof Heiner Wilmer

Heiner Wilmer, neuer Bischof des Bistums Hildesheim: Foto: Holger Hollemann (Quelle: dpa)

Er will kein Büro-Bischof sein, sondern raus zu den Menschen gehen: Heiner Wilmer wird an diesem Samstag (1. September) in einem Gottesdienst im Dom zum neuen Bischof des Bistums Hildesheim geweiht. Rund 3000 Gäste werden zu der feierlichen Amtseinführung in der Stadt erwartet. Das Bistum Hildesheim ist flächenmäßig das drittgrößte in Deutschland und erstreckt sich über weite Teile Niedersachsens. Der 57-Jährige sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich verstehe mich im Dienst an allen, die hier wohnen auf dem Gebiet, ob sie katholisch sind, ob sie einer evangelischen Konfession angehören, ob sie Menschen jüdischen Glaubens sind, Muslime, Andersgläubige, Agnostiker, Nichtgläubige oder Menschen, die mit der Kirche hadern oder Brast auf sie haben."

Der aus dem Emsland stammende Ordenspriester ist Nachfolger von Norbert Trelle, der aus Altersgründen aus dem Bischofsamt ausgeschieden ist. Zuletzt war Wilmer drei Jahre lang Generaloberer der weltweiten Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester in Rom. Von 1998 bis 2007 leitete der Theologe und Historiker das Gymnasium Leoninum Handrup, wo er auch selbst zur Schule gegangen war.

Im August war Wilmer mit jungen Leuten gepilgert, um Ratschläge von ihnen zu bekommen. Die Jugendlichen hätten ganz verschiedene Anliegen gehabt, darunter ökologische Fragen und die Sorge um vereinsamte ältere Menschen, sagte der künftige Bischof. Überraschenderweise hätten sie ihm auch aufgetragen, wieder zu den "Basics" zu kommen. "Damit meinten sie, die Bibel gut zu kennen und einen persönlichen Zugang zu Jesus Christus zu haben, auch angeleitet zu werden, wie man betet - also ganz intime Sachen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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