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Elbvertiefung wird für Hamburg wohl deutlich teurer

Hamburg  

Elbvertiefung wird für Hamburg wohl deutlich teurer

31.08.2018, 09:22 Uhr | dpa

Elbvertiefung wird für Hamburg wohl deutlich teurer. Elbvertiefung

Das Baggerschiff James Cook fährt auf der Elbe. Foto: Georg Wendt/Archiv (Quelle: dpa)

Die geplante Elbvertiefung wird offenbar deutlich teurer als bisher veranschlagt. Allein Hamburg rechnet bei seinem Anteil mit Mehrkosten in Höhe von 67 Millionen Euro, wie das "Hamburger Abendblatt" und der Sender NDR 90,3 am Freitag berichten. Derzeit rechnet der Senat demnach mit 286 Millionen Euro für den Hamburger Anteil. Die letzte Kostenschätzung lag bei 219 Millionen. Die höhere Summe habe der Senat bereits im Haushaltsplanentwurf für die kommenden Jahre vorgesehen, berichtete der NDR. Allerdings solle es noch in diesem Jahr eine weitere Prognose geben, sagte eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde dem Sender.

Die höheren Kosten ergeben sich laut "Abendblatt" unter anderem daraus, dass die Stadt eine neue Ausgleichsfläche für den Schierlingswasserfenchel schaffen muss. Außerdem sind den Berichten zufolge die Preise für die Bauarbeiten auch durch die lange Verfahrensdauer vor dem Bundesverwaltungsgericht gestiegen.

Die Stadt hatte vor einer Woche angekündigt, dass sie nach 17 Jahren Planung und gerichtlicher Auseinandersetzungen mit Umweltschützern die Elbvertiefung nun in Angriff nehme werde. Das Planergänzungsverfahren sei mit einem 3. Ergänzungsbeschluss abgeschlossen worden.

Mit der Elbvertiefung soll der Fluss so ausgebaut werden, dass künftig große Containerschiffe mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Meter unabhängig von der Flut und mit einem Tiefgang von bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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