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Verwaltungsgericht: 14 neue Büros auf dem Dachboden

Schleswig  

Verwaltungsgericht: 14 neue Büros auf dem Dachboden

31.08.2018, 16:35 Uhr | dpa

Verwaltungsgericht: 14 neue Büros auf dem Dachboden. Verwaltungsgericht in Schleswig

Ein Akte wird vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig (Schleswig-Holstein) in die Kamera gehalten. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Im Schleswiger Verwaltungsgericht (VG) ist der Dachboden für weitere Arbeitsplätze ausgebaut worden. Für knapp eine halbe Million Euro wurden dort 14 neue Büros eingerichtet, wie das Kieler Justizministerium am Freitag mitteilte. Hintergrund sind die deutlich gestiegenen Verfahrenszahlen in Asylsachen. Dafür wurden von 2015 bis 2018 insgesamt 25 zusätzliche Richterstellen sowie 13 Stellen im nichtrichterlichen Bereich eingerichtet. Drei weitere Richterstellen sowie eine im Folgedienst seien für den Landeshaushalt 2019 beantragt.

"Diese Personalaufstockung mitsamt der Schaffung zusätzlicher Büroflächen ist eine kräftige Investition in die Leistungsfähigkeit der Verwaltungsgerichtsbarkeit", sagte Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU): Selbst wenn sich der rückläufige Trend beim Verwaltungsgericht im Bereich der Asylverfahren bestätigen sollte, werde es Zeit brauchen, um die aufgelaufenen Bestände abzubauen.

Bei den Asylverfahren verzeichnete das VG nach der Rekordzahl von 9315 neuen Asylverfahren im Jahr 2017 im ersten Halbjahr 2018 nur noch 2717 Verfahren. Dennoch bleibt das VG stark belastet, da immer noch mehr als 7000 offene Verfahren abzuschließen sind. In der nächsten Instanz, dem OVG, gibt es einen deutlichen Anstieg der Asylverfahren. Von 209 Asylverfahren im Jahr 2016 über 389 Verfahren in 2017 zu bereits 420 Verfahren im ersten Halbjahr 2018.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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