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Söder: Langfrist-Strategie für München und Umland

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Söder: Langfrist-Strategie für München und Umland

03.09.2018, 20:14 Uhr | dpa

Söder: Langfrist-Strategie für München und Umland. Markus Söder

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, spricht beim Politischen Frühschoppen Gillamoos auf der Bühne. Foto: Peter Kneffel (Quelle: dpa)

Mehr Wohnungen, mehr Kita-Plätze, ein weiterer Ausbau des Mittleren Rings rund um die Münchner Innenstadt, Fahrradschnellwege, mehr U-Bahnen und Express-Busse und langfristig eine Ring-S-Bahn: Sechs Wochen vor der Landtagswahl hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sein angekündigtes, umfassendes München-Paket vorgestellt. Dabei kündigte er am Montag insbesondere eine engere Zusammenarbeit von Freistaat, Landeshauptstadt und den Umland-Kommunen an, um diese und andere Projekte in den kommenden Jahren gemeinsam zu planen. Er wolle eine langfristige strategische Partnerschaft, mehr Miteinander und weniger Gegeneinander.

Nach der Wahl wolle er zu einer ersten "Generalbesprechung" einladen, kündigte Söder an. Er betonte, dass es sich zumeist um langfristige Ideen handle: "Das geht weit über zehn Jahre hinaus." München solle eine "Metropole mit Herz" sein, solle keine Mega-City werden, der Charakter und Seele verloren gehe, sagte Söder. "Normalverdiener müssen sich München noch leisten können", betonte er. Man müsse deshalb mehr und schneller bauen - und auch höher, aber nur dort, wo dies möglich und sinnvoll sei. Gleichzeitig brauche man einen "intelligenten Verkehrsmix". Fahrverbote lehnte Söder ab. Er versprach aber auch mehr Polizei und mehr Kita-Plätze: Alles, was von Stadt und Kommunen beantragt werde, werde auch umgesetzt.

Als ersten "München-Beauftragten" im Kabinett stellte Söder seinen Staatsminister Georg Eisenreich vor. Dieser solle eine Art Schaltstelle zwischen allen Beteiligten sein. Eisenreich selbst fasste die Grenzen der Metropolregion sehr weit: Er nannte als mögliche Grenzen Landsberg, Augsburg und Rosenheim. "Wir wollen nicht anfangen, Kommunalpolitik zu machen", stellte Eisenreich klar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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