Sie sind hier: Home > Regional >

Eisenacher Oberbürgermeisterin für Fusion mit Wartburgkreis

Erfurt  

Eisenacher Oberbürgermeisterin für Fusion mit Wartburgkreis

05.09.2018, 14:56 Uhr | dpa

Eisenacher Oberbürgermeisterin für Fusion mit Wartburgkreis. Katja Wolf (Die Linke)

Katja Wolf (Die Linke), Eisenacher Oberbürgermeisterin. Foto: Jens Kalaene/Archiv (Quelle: dpa)

Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) hat sich einen Tag nach der verschobenen Abstimmung im Stadtrat nochmals für einen freiwilligen Zusammenschluss mit dem Wartburgkreis ausgesprochen. "Mein Ziel ist weiterhin, die Fusion zum 1. Januar 2019 zu schaffen", erklärte Wolf am Mittwoch. "Ich wünsche mir Einigkeit und die Bereitschaft, den Weg der Fusion gemeinsam zu gehen."

Wolf sagte, sie akzeptiere das gestrige Signal aus dem Stadtrat und nehme es ernst." Die Abgeordneten hatten sich am Dienstagabend in einem Antrag über die Dringlichkeit des Themas mit knapper Mehrheit gegen eine Abstimmung entschieden. Der Kreistag hatte zuvor bereits für ein Zusammengehen gestimmt. Über eine Fusion wird seit Jahren auch mit dem Land diskutiert und verhandelt.

Wolf sagte, im Hauptausschuss des Stadtrates solle sich noch am Mittwoch über das weitere Vorgehen verständigt werden: "Wollen die Mitglieder mehr Zeit für die Beratung und wenn ja, wie sieht dann die weitere Schrittfolge aus, sagte Wolf. Es gehe auch darum, ob es gegebenenfalls einen Fusionsbeschluss in der nächsten Stadtratssitzung am 25. September geben soll.

Eisenach würde mit der Fusion freiwillig die bisherige Kreisfreiheit aufgeben. "Ich akzeptiere aber, wenn mir der Stadtrat signalisiert, dass er mehr Zeit für die Beratungen braucht", sagte Wolf. Sie werde um Verständnis beim Land werben, wenn in Eisenach mit mehr Zeit beraten werden soll. Es gehe auch darum, das am Dienstag "ein Stück weit verloren gegangene Vertrauen des Landes" zurück zu gewinnen.

Die Wartburgstadt ist selbst finanziell angeschlagen. Seit 2012 hat sie ein Haushaltssicherungskonzept und erhält vom Land Thüringen finanzielle Unterstützung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: