Sie sind hier: Home > Regional >

Starkregen sorgt für Überschwemmungen und Alarm

Calw  

Starkregen sorgt für Überschwemmungen und Alarm

07.09.2018, 06:14 Uhr | dpa

Starkregen sorgt für Überschwemmungen und Alarm. Feuerwehr

Ein Blaulicht auf einem Feuerwehrwagen. Foto: Patrick Pleul/Archiv (Quelle: dpa)

Eine Gewitterfront über Calw hat für überflutete Straßen und volle Keller gesorgt. In zwölf Stunden regnete es dort am Donnerstag und Freitag insgesamt etwa 50 Liter pro Quadratmeter, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts Stuttgart (DWD) am Freitag sagte. Verletzt wurde niemand. Der Schaden konnte noch nicht beziffert werden.

Der Starkregen sorgte für 19 Einsätze, wie Markus Fritsch vom Kreisfeuerwehrverband Calw mitteilte. Die Hilfskräfte mussten Keller leerpumpen und Schachtdeckel wieder einsetzen. "Auch die Kreissporthalle musste leergepumpt werden", sagte Fritsch. Zum Teil seien auch Straßen überflutet gewesen. "Für Autofahrer gab es in der Innenstadt lange Zeit kein Durchkommen mehr", sagte Einsatzleiter Dirk Patzelt. Im Bereich der Bundesstraße 463 auf der Höhe Wasserwerk trat der Schlittenbach über die Ufer. "Auf der Straße war Schlamm und Geröll. Sie musste mit einem Schneepflug gesäubert werden", berichtete Fritsch.

In der Nacht zum Freitag musste die Calwer Feuerwehr erneut ausrücken: Durch einen Wassereintritt ins Calwer Kreiskrankenhaus wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst. Der Schaden wurde durch die Einsatzkräfte repariert.

Nach der Trockenheit der vergangenen Wochen sind die Pegelstände an vielen Gewässern im Südwesten noch immer niedrig. Von 250 beobachteten Pegeln haben 65 Prozent der Gewässer einen unterdurchschnittlich hohen Wasserstand, wie eine Sprecherin der Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe mitteilte. Der Untersee des Bodensees bei Radolfzell etwa habe einen um 65 Zentimeter niedrigeren Wasserstand als im September üblich. Der Rheinpegel bei Karlsruhe sei mit aktuell 378 Zentimetern zwar niedrig, aber noch weit entfernt vom tiefsten Pegelstand 2003. "Damals betrug er 320 Zentimeter."

Durch den Regen von Donnerstag auf Freitag sind die Pegel laut LUBW in vielen Gewässern des Landes wieder etwas gestiegen. "Bis Samstag werden ganz vereinzelt starke Gewitter erwartet. Dadurch sind örtliche Wasseranstiege in betroffenen Bächen und kleineren Flüssen möglich", heißt es im aktuellen Lagebericht der LUBW.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal