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Sartorius will in Göttingen viele neue Stellen schaffen

Göttingen  

Sartorius will in Göttingen viele neue Stellen schaffen

08.09.2018, 09:07 Uhr | dpa

Sartorius will in Göttingen viele neue Stellen schaffen. Mitarbeiterinnen der Sartorius AG

Mitarbeiterinnen der Sartorius AG arbeiten in der Produktion für Laborinstrumente. Foto: Swen Pförtner (Quelle: dpa)

Göttingens größter privater Arbeitgeber, Pharma- und Laborausrüster Sartorius, will die Zahl der Stellen in den kommenden Jahren deutlich steigern. Statt derzeit rund 2800 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werde die Sartorius AG im Jahr 2025 etwa 3500 bis 4000 Menschen in der Universitätsstadt beschäftigen, sagte Konzernchef-Joachim Kreuzburg der Deutschen Presse-Agentur. "Göttingen bleibt damit Herz, Hirn und Motor des Konzerns." Am neuen Unternehmensstandort am Rand Göttingens stünden bereits zusätzliche Flächen für den weiteren Ausbau bereit.

An anderen Standorten werde die Zahl der Sartorius-Mitarbeiter proportional voraussichtlich aber noch steigen, kündigte Kreuzburg an. Dabei nannte er vor allem China. Das Land, in dem der Pharma- und Laborzulieferer derzeit 200 Mitarbeiter hat, sieht der Firmenchef als wichtigsten Wachstumsmarkt. Weltweit wolle das Unternehmen, das am 24. September in den MDax der Deutschen Börse aufsteigt, bis zum Jahr 2025 die Zahl der Stellen von derzeit 8000 auf 15 000 fast verdoppeln.

Weitere Firmenzukäufe schloss Kreuzburg dabei nicht aus. In Göttingen und der näheren Umgebung sehe er derzeit allerdings keine geeigneten Übernahme-Kandidaten. Göttingen sei dank der Universität und zahlreicher wissenschaftlicher Institute zwar forschungsstark, zugleich aber relativ industrieschwach. Um den Standort zu stärken, hat Sartorius eine sogenannte Life Science Factory geplant. Dort sollen Wissenschaftlern Unterstützung erhalten, wenn sie Biotech-Firmen gründen wollen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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