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Aussetzungsantrag abgelehnt: Cannabisprozesses geht weiter

Schleswig  

Aussetzungsantrag abgelehnt: Cannabisprozesses geht weiter

10.09.2018, 06:32 Uhr | dpa

Aussetzungsantrag abgelehnt: Cannabisprozesses geht weiter. Prozess wegen Drogenhandels gegen 13 Angeklagte

Ein Kommentar zur Strafprozessordnung und Akten liegen auf einem Tisch. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Der Cannabisprozess gegen 13 Angeklagte wird zunächst fortgesetzt. Die Erste Große Strafkammer des Landgerichts Flensburg lehnte einen Antrag auf Aussetzung des Verfahrens am Montag ab. Verteidiger hatten diese am ersten Prozesstag beantragt, weil sie beanstandeten, ihnen seien Akten unvollständig zur Verfügung gestellt worden. Der Umfang des Akteninhalts rechtfertigt nach Ansicht des Gerichts eine Aussetzung jedoch nicht. Die Lektüre während des laufenden Verfahrens sei zumutbar, sagte der Vorsitzende Richter am Montag in Schleswig. Die Verhandlung findet wegen der Vielzahl an Prozessteilnehmern in den Räumlichkeiten des Oberverwaltungsgerichts in Schleswig statt.

Ob der Prozess nun wie geplant weiter gehen kann, steht noch nicht fest. Am Montag wurde ein weiterer Aussetzungsantrag gestellt, über den die Kammer bis Dienstag entscheiden will. Ein Anwalt beantragte, für zwei der Angeklagten neue Pflichtverteidiger zu bestellen, da die derzeitigen bis vor kurzem in derselben Kanzlei gearbeitet hätten. Es liege daher eine Interessenskollision vor, die die Fairness des Verfahrens beeinträchtigen könnte. Aufgrund des neuen Antrags wollte am Montag kein Angeklagter aussagen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Hauptangeklagten vor, spätestens 2008 übereingekommen zu sein, gemeinsam mit anderen arbeitsteilig in größeren Mengen Cannabis anzubauen und zu verkaufen. Insgesamt wurden 210 Taten angeklagt. In den Jahren 2008 bis 2016 sollen fast 400 Kilogramm Cannabis produziert worden sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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