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Alte "Gorch Fock I" bekommt 50 000 Euro aus Vorpommern-Fonds

Stralsund  

Alte "Gorch Fock I" bekommt 50 000 Euro aus Vorpommern-Fonds

10.09.2018, 16:02 Uhr | dpa

Alte "Gorch Fock I" bekommt 50 000 Euro aus Vorpommern-Fonds. Alte "Gorch Fock I"

Das Segelschiff "Gorch Fock I" liegt im Stadthafen. Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Finanzspritze für das frühere Marine-Ausbildungsschiff "Gorch Fock I" in Stralsund: Staatsekretär Patrick Dahlemann (SPD) überreichte am Montag einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50 000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds an den Eigner-Verein "Tall Ship Friends". Das Schiff wieder unter Segeln zu sehen, sei der große Traum des Vereins. Mit Mitteln aus dem Vorpommernfonds will die Landesregierung helfen, diesen Traum wahr werden zu lassen, sagte Dahlemann. Der Vorsitzende des Vereins, Wulf Marquard, bezeichnete die Zuwendung als wichtige Hilfe, damit das Schiff nicht weiter verfällt. Berechnungen des Vereins zufolge sind 9,2 Millionen Euro notwendig, um das Schiff den Vorgaben des Denkmalschutzes entsprechend zu sanieren. Seetüchtig wäre das 1933 in Hamburg vom Stapel gelaufene Schiff damit nicht. Die Stadt hat einen Förderantrag beim Land über 6,9 Millionen Euro für die Sanierung des Schiffes gestellt. "Wenn das beim Land beantragte Geld nicht kommt, droht die Verschrottung", sagte Marquard.

Das für die Reichsmarine gebaute Ausbildungsschiff ging nach Kriegsende als Reparationsleistung an die Sowjetunion. Im Jahr 2003 erwarb der Verein das Schiff von der Ukraine und ließ es nach Stralsund bringen. Dort liegt es als Museumsschiff an der Pier. Alle Versuche, den Dreimaster grundlegend zu sanieren, scheiterten am Geld. Die "Gorch Fock I" ist nicht zu verwechseln mit dem 1958 gebauten Ausbildungsschiff "Gorch Fock" der Deutschen Marine.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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