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Mord auf dem Campingplatz: 52-Jährige vor Gericht

Mönchengladbach  

Mord auf dem Campingplatz: 52-Jährige vor Gericht

11.09.2018, 00:55 Uhr | dpa

Mord auf dem Campingplatz: 52-Jährige vor Gericht. Justitia

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv (Quelle: dpa)

Wegen eines Mordes auf einem Campingplatz am Niederrhein muss sich seit Dienstag eine 52 Jahre alte Frau vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten. Sie ist angeklagt, ihren Lebensgefährten in dessen Wohnwagen in Niederkrüchten erschlagen zu haben. Der Mann soll sie zuvor mehrfach bedroht haben. Ihr Sohn und zwei andere junge Männer sollen ihr geholfen haben, doch beabsichtigten sie nach Einschätzung der Jugendkammer nur, dem Opfer eine "Abreibung" zu verpassen. Sie sind deshalb nur wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, auch wegen Mordes. Alle Angeklagten sind Deutsche.

Zwei der Mitangeklagten sollen den Mann am Abend des 18. Januar dieses Jahres in seinem Wohnwagen überfallen haben. Sie hätten ihn mit Pfefferspray angesprüht und zu Boden geschlagen haben, heißt es in der Anklage. Nachdem die 23 und 24 Jahre alten Männer verschwunden seien, habe die 52-jährige Hauptangeklagte den Wohnwagen betreten und dem am Boden Liegenden zweimal mit einem Pflasterstein auf den Kopf geschlagen. Anschließend habe sie Wertsachen aus dem Wohnwagen mitgenommen, um die Tat wie einen Raubmord aussehen zu lassen.

Der 54 Jahre alte Mann starb noch am Tatort. Die Hauptangeklagte wählte kurz darauf den Notruf und behauptete, sie habe ihren Lebensgefährten auf dem Rückweg vom Duschen blutüberströmt vorgefunden. Später soll sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Tötungsabsicht eingeräumt haben. Verhandlungen sind bis zum 22. November angesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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